Der Countdown läuft: Ein Jahr noch zur Anpassung an die EU-Datenschutzgrundverordnung

Am 25. Mai 2016 ist die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union (EU) in Kraft getreten. Nach der zweijährigen Übergansfrist wird sie genau in einem Jahr am 25. Mai 2018 direkt und unmittelbar gelten.

Das neue EU-Datenschutzrecht bringt substanzielle Änderungen für Unternehmen, die mit personenbezogenen Daten umgehen: Dazu zählen die neuen Anforderungen an die Transparenz, die Verhältnismässigkeit sowie die Nachweisbarkeit der gesetzeskonformen Datenbearbeitung. Diese stellen viele Unternehmen vor grosse Herausforderungen. Zudem führt das neue Recht zu einer substanziellen Stärkung der Stellung der betroffenen Personen – der Datensubjekte. Diese haben nach der DSGVO klar geregelte Rechte. Zu nennen sind das Recht auf Auskunft, auf Berichtigung und Löschung von personenbezogenen Daten, auf Einschränkung der Bearbeitung, auf Übertragbarkeit ihrer Daten oder auf Widerspruch gegenüber einer Bearbeitung. All diesen Rechten müssen Unternehmen als Datenverantwortliche gerecht werden.

Nebst zahlreichen Aufgaben für Unternehmen werden den Datenschutzaufsichtsbehörden neue Kompetenzen und Durchsetzungsinstrumente zuteil. Zu den massgeblichen Neuerungen zählen die verschärften Sanktionen von bis zu EUR 20m oder 4% des Jahresumsatzes des betroffenen Unternehmens, je nachdem, welcher der Beträge höher ist.

Empfehlung

Schweizerische Unternehmen, die (z.B. aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit auf dem europäischen Markt) der DSGVO unterstehen, haben nun noch ein Jahr Zeit, um sich an die neuen Vorgaben der DSGVO anzupassen. Die Anforderungen sind zu analysieren, Lücken zu identifizieren und Massnahmen sind zu planen und umzusetzen. Es gilt, vorbereitet zu sein.

Kontakte:

Susanne Hofmann
Legal Compliance Leader
+41 58 792 17 12
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Michael Adrian Meyer
Legal Services – Senior Manager
+41 58 792 51 31
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Reto Häni
Partner and Leader Cybersecurity
+41 58 792 75 12
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Idir Laurent Khiar
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«CEO Success Study 2016» – weniger Sesselrücken auf Chefetage

Mit der «CEO Success Study 2016» präsentiert Strategy& die jüngsten Entwicklungen an der Spitze der weltweit grössten kotierten Unternehmen. Das Bild ist positiv – und facettenreich zugleich.

Mit der Publikation «CEO Success Study 2016» von Strategy& untersuchte die Strategieberatung von PwC die 2500 international grössten börsenkotierten Konzerne und weitere 300 Firmen im deutschsprachigen Raum (DACH). Die Auswertung macht deutlich: Der C-Level ist stabiler geworden. Zu dieser Kontinuität beigetragen haben ein positives wirtschaftliches Umfeld, die generell erfreuliche Performance der Unternehmen und aktuelle politische Unsicherheiten. Nur gerade 12.7% aller CEOs haben ihren Posten gewechselt; 17.6% waren es im Vorjahr.

Aber: Noch immer sitzen kaum Frauen im Chefsessel. Weltweit nahmen 2016 nur gerade zwölf weibliche Führungspersonen eine CEO-Position an. Das entspricht einem Anteil von 3.6% der Neubesetzungen im Führungsstab. Dass sich die Frauenpower auf oberster Stufe nicht entfalten kann, ist auf ein traditionelles Rollenverständnis, kulturelle Hürden und fehlende Vorbilder zurückzuführen.

Die Nachfolge der operativen Leitung wird wieder langfristiger geplant und vermehrt mit internen Kandidaten geregelt. 2016 wurden weltweit 82% der CEO-Posten intern neu vergeben. In der DACH-Region waren es durchschnittlich 75%, wobei dieser Anteil in der Schweiz deutlich tiefer lag als in Deutschland.

Schweizer Konzerne legen besonderen Wert auf Weltläufigkeit: 62% setzen auf international erfahrene CEOs. 57% der neuen Chefs in der DACH-Region und damit mehr als doppelt so viele wie weltweit bringen internationale Arbeitserfahrung mit.

Die Studie zeigt einen Anstieg von CEO-Kündigungen aufgrund moralischer Fehltritte. Zwischen 2012 und 2016 haben 5.3% der CEOs mit dieser Begründung demissioniert, während es über die fünf Jahre zuvor nur 3.9% waren. Da die öffentliche Aufmerksamkeit und Resonanz in diesem Thema lauter und kritischer geworden ist, wurden die Regularien für die Chefetage verschärft.

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Alex Koster
Geschäftsführer, Strategy& Schweiz
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alex.koster@strategyand.ch.pwc.com

Asset Management Event

Transparenz und aktuelle Entwicklungen

Am 8. Juni 2017 findet unser traditioneller Asset Management Event statt. Profitieren Sie von der Möglichkeit, mit Fachexperten über die Entwicklungen im Bereich der Kostentransparenz sowie weitere regulatorische und steuerliche Entwicklungen zu diskutieren.

Insbesondere die Kostenwahrheit bei den Fondsgebühren und die Erhöhung der Transparenz (zum Beispiel gemäss den PRIIPs Vorschriften) geben Anlass zu einem Austausch.

Zwei Gastredner werden zudem an unserem Anlass zusätzliche Einblicke in die Branche vermitteln.

Datum und Ort:

Donnerstag, 8. Juni 2017
15.30 Uhr bis circa 18.40 Uhr, gefolgt von einem Apéro Riche

Mariott Hotel Zürich
Neumühlequai 42, 8006 Zürich

Programm:

Unser Programm finden Sie hier.

Kosten:

CHF 100,- inklusive MwSt

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Kontakt

Daniel Pajer
Partner Asset Management, Zurich
+41 58 792 2486
daniel.pajer@ch.pwc.com

Sandra Weingarth
Personal Assistant, Zurich
+41 58 792 1528
sandra.weingarth@ch.pwc.com

Übersicht über wichtige aufsichtsrechtliche Projekte im Branchensektor Banken und Asset Management

Mai 2017

Alle wichtigen aufsichtsrechtlichen Projekte mit Kommentaren zu Inhalten und Änderungen sowie aktuellem Status zu:

  • Bereichsübergreifende Vorhaben
  • Banken/Effektenhändler
  • Fondsleitungen/Anlagefonds/Vertreter ausländischer kollektiver Kapitalanlagen

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Dieser Beitrag ist auch auf italienisch verfügbar.

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Bruno Gmür
Technical Partner Financial Services Banking
PwC Schweiz
+41 58 792 7317
bruno.gmuer@ch.pwc.com

Druckfrische Studie: Family Governance als Königsdisziplin

Schweizer Familienunternehmen im Fokus

Mit der Studie «Familienunternehmen 2016 – Family Governance als Königsdisziplin» beleuchten wir die Herausforderungen von Familienunternehmen in der Schweiz und setzen einen Schwerpunkt bei der Orchestrierung der Inhaberfamilie.

In der Brust von Familienunternehmern schlagen oft zwei Herzen: das des Unternehmens und das der Familie. Die hohe Kunst liegt darin, beide Pulsschläge miteinander in Einklang zu bringen und auf den Rhythmus äusserer Impulse wie der Globalisierung oder der Digitalisierung abzustimmen. Zu diesem Thema kommen die führenden Köpfe dreier Schweizer Familienunternehmen zu Wort.

Die Studie gibt Ihnen einen umfassenden Einblick in die Welt der Familienunternehmen.

Download Studie

 

Noch mehr Informationen zur Family Governance erhalten Sie im Handbuch „Governance im Familienunternehmen“. Bestellen Sie das Buch jetzt kostenlos.

Hier bestellen

 

Salesforce Essentials Zürich

Neue Wege gehen und Kunden begeistern

Am 04. Juli präsentieren Schweizer Unternehmen ihre Digitalisierungs-Projekte.

Diese kostenfreie Veranstaltung bietet Ihnen die Möglichkeit, mehr über die digitalen Technologien von morgen zu erfahren. Erleben Sie auch Nicole Brandes live. Die Autorin und Zukunftsforscherin spricht über die gegenwärtige technologische Revolution und ihre vielfältigen Auswirkungen auf Unternehmen und Arbeit.

In inspirierenden Vorträgen berichten dann die Unternehmen Vontobel, ABB, Hublot, Neue Zürcher Zeitung, Sonova, Livit, wefox und viele weitere Pioniere wie sie die Bereiche Vertrieb, Kundenservice, Marketing und Anwendungsentwicklung mit Salesforce transformieren und sich mit Ihren Kunden auf neue Art und Weise vernetzen.

Nutzen Sie die Gelegenheit um sich über Ihre Digitalisierungs-Projekte auszutauschen. Natürlich bleibt auch genügend Zeit sich mit unseren PwC Experten über Ihre Digitalisierungsprojekte auszutauschen oder mit anderen Firmen aus Ihrer Region zu networken.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Daten:

04. Juli 2017, 08:30 Uhr

Samsung Hall, Zürich,
Hoffnigstrasse 1,
8600 Dübendorf

Hier geht es zur Anmeldung

Kontakt

Alexander Schultz-Wirth
Partner Business Technology Consulting
PwC Schweiz
+41 58 792 47 97
alexander.schultz-wirth@ch.pwc.com

Konferenz – Regulatory meets FinTech

Die Regulierung im Finanzbereich eilt mit großen Schritten voran. Aufgrund einer globalen Kundenbasis sind Finanzintermediäre mit Sitz innerhalb und außerhalb der EU gleichermaßen betroffen. Prozesse und Strategien müssen angepasst werden um auch zukünftig wettbewerbsfähig zu sein.

PwC und WM Datenservice werden an dieser Regulierungskonferenz nicht nur einen Einblick in die derzeitigen regulatorischen Herausforderungen für Finanzintermediäre aufgrund von MiFID II gewähren. Es werden von dedizierten Lösungsanbietern am Markt verfügbare, technische Möglichkeiten vorgestellt um regulatorischen Herausforderungen zu adressieren.

Die Teilnehmer erhalten detaillierte Einblicke in die verfügbaren Produkte um für das jeweils eigene Geschäftsmodell relevante Lösungen zu identifizieren und automatisierte Prozesse zu implementieren.

Daten

Donnerstag, 6. Juli 2017
13.00 – 17.00 Uhr
Im Anschluss laden wir Sie gerne zu einem Apéro ein.

Zunfthaus zur Saffran
Limmatquai 54
8001 Zürich

Programm

Ein detailliertes Programm finden Sie hier.

Hier geht es zur Anmeldung

Kontakt

Michael Taschner
Senior Manager, Legal FS Regulatory and Compliance Services
+41 58 792 1087
michael.taschner@ch.pwc.com

Steve Hafner
Manager, Legal FS Regulatory and Compliance Services
+41 58 792 1838
steve.hafner@ch.pwc.com

Philipp Rosenauer
Manager, Legal FS Regulatory and Compliance Services
+41 58 792 1856
philipp.rosenauer@ch.pwc.com

„2nd RMB Internationalisation Seminar“ der Swiss-Chinese Chamber of Commerce

Bei der zweiten Auflage des „RMB Internationalisation Seminar“ der Swiss-Chinese Chamber of Commerce (SCCC) drehte sich alles um die Internationalisierung der chinesischen Währung. Dabei wird klar: Die Entwicklung wird sich beschleunigen – und ein gigantisches Infrastrukturprojekt  dabei eine tragende Rolle spielen.

Die Antwort auf die letzte Frage des Nachmittags beantworteten dann alle Speaker einstimmig mit „Ja“. Die hatte nämlich gelautet, ob sich in den letzten zwölf Monaten denn hinsichtlich der Internationalisierung der RMB etwas getan hätte. Genau vor zwölf Monaten hatte die Schweizerisch-Chinesische Handelskammer nämlich erstmals zum „RMB Internationalisation Seminar“ eingeladen. Und auch 2017, bei der zweiten Auflage, war das Interesse an der weltweit zunehmend verwendeten chinesischen Währung Renminbi gross.

Erfahren Sie mehr

Hier finden Sie mehr Informationen über die wirtschaftliche Zusammenarbeit unter der Initiative „one belt, one road“.

Digitaler IQ: Erfolg durch das menschliche Erlebnis und Technologieintegration

Zum zehnten Mal in Folge haben wir die PwC-Studie «Global Digital IQ® Survey» durchgeführt. Das Fazit ist ernüchternd: Unternehmen weltweit tun sich nach wie vor schwer, den gewünschten Mehrwert zu schaffen. Technologien werden selten erfolgreich mit dem menschlichen Erlebnis von Kunden oder Mitarbeitern verknüpft. Der digitale IQ von Unternehmen ist im Vergleich zu den Vorjahren gesunken.

Seit zehn Jahren erheben wir gemeinsam mit unseren PwC-Kollegen weltweit den digitalen Intelligenzquotienten der Unternehmen. Für die Ausgabe 2017 haben wir von September bis November 2016 über 2‘200 Führungskräfte in 53 Ländern zu Digitalisierungstrends und deren Einfluss auf ihre Organisation befragt. In der Schweiz nahmen 35 Personen teil, die mehrheitlich als Chief Information Officer (CIO) oder IT-Leiter tätig sind.

Worin sich Champions auszeichnen

Die sogenannten Top-Performer – also Unternehmen mit Umsatzsteigerungen und Margenerhöhungen von über 5% – legen den Begriff «digital» breit aus. Sie führen weitsichtige, kundenorientierte Technologieaktivitäten durch, die über die reine Digitaltechnologie hinaus auch andere Geschäftsaspekte berücksichtigen. Diese Firmen setzen in digitalen Projekten auf disziplinenübergreifende Teams mit Vertretern aus diversen Fachgebieten und Technologien, um das menschliche Erlebnis (Employee & Customer Experience) zu revolutionieren. Weiter nutzen sie agile Methoden überhaupt für die meisten Projekte, selbst wenn diese keine Softwareentwicklung enthalten.

Wo sich Schweizer Firmen abheben

Führungskräfte von Schweizer Unternehmen stufen den digitalen IQ ihrer CIOs im weltweiten Vergleich höher ein als ihre ausländischen Kollegen (89% in der Schweiz gegenüber 83% weltweit). Für den CEO liegt dieser Wert jedoch unter dem weltweiten Durchschnitt (54% gegenüber 62%).

Bei der Innovationsfähigkeit stehen Schweizer Firmen im internationalen Vergleich schwächer da. Nur 54% wagen sich systematisch an neue Technologien heran (gegenüber 76% in anderen Ländern). Schweizer Unternehmen erkunden neue Technologien anders als ihre Kollegen im Ausland: Sie schliessen sich eher mit anderen Industrieführern oder mit Händlern zusammen.

Was den digitalen Erfolg bestimmt

Erfolgreiche digitale Initiativen orientieren sich an einer digitalen Strategie, die für alle Anspruchsgruppen verständlich und schlüssig ist und zudem eine Veränderung der Unternehmenskultur herbeiführt. Die Sicht von Mitarbeitern und Partnern wie Lieferanten oder Kunden muss in der Transformation jederzeit miteinbezogen werden.

Digital aufstrebende Unternehmen führen verschiedene Aspekte zu einer harmonischen und wertschöpfenden Transformation zusammen. Diese resultiert durch die Integration von Geschäft, Kunden- und Mitarbeitererlebnis sowie den entsprechenden Technologien in einem nachhaltigen Wettbewerbsvorteil.

Möchten Sie mehr über unsere Studie erfahren? Eine Kurzfassung der Schweizer Resultate finden Sie hier. Die internationale Ausgabe des «Global Digital IQ® Survey» (auf Englisch) können Sie ebenfalls herunterladen:

Global Digital IQ Survey

Kontakt

Christoph Müller
Senior Manager, CIO Advisory
+41 58 792 27 86
christoph.mueller@ch.pwc.com

Axel Timm
Partner, Business Technology
+41 58 792 27 22
axel.timm@ch.pwc.com

Holger Greif
Partner, Advisory
+41 58 792 13 86
holger.greif@ch.pwc.com

PwC-Immospektive Q2/17

Interpretation der FPRE-Metaanalyse Immobilien Q2/17

In der Schweizer Wirtschaft kehrt Zuversicht zurück. Während die Umsätze in der Baubranche weiterhin überdurchschnittlich hoch sind, steht der Mietwohnungsmarkt zum ersten Mal unter ungünstigen Vorzeichen. Das prognostizierte Wirtschaftswachstum stimmt optimistisch und dürfte zu einer Erholung der Nachfrage nach Büroflächen führen.

Mehr Informationen

Kontakt

Kurt Ritz
Partner, Real Estate Advisory
+41 58 792 14 49
kurt.ritz@ch.pwc.com

Marie Seiler
Director, Real Estate Advisory
+41 58 792 56 69
marie.seiler@ch.pwc.com

Samuel Berner
Real Estate Advisory
+41 58 792 17 39
samuel.berner@ch.pwc.com