Nach dem Deal: So gelingt die Integration

Zugang zu neuen Märkten und Kundengruppen, Kosteneinsparungen oder Ausbau des Produktportfolios: Mit einer Fusion oder Übernahme verbinden Manager unterschiedliche Erwartungen. Manchmal stellen sich die erhofften Synergien schnell ein, andere Unternehmenskäufe bringen nicht den gewünschten Effekt. Von welchen Faktoren hängt es also ab, ob ein Deal langfristig erfolgreich ist?

Diese Frage wollen wir mit unserer kürzlich veröffentlichten Analyse „Success factors in post-merger integration“ beantworten. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass erfolgreiche Integratoren insbesondere in vier Bereichen des PMI-Prozesses sehr gut abschneiden:

– Dem Erreichen von Synergien,
– der Geschwindigkeit der Integration,
– dem erfolgreichen Umgang mit Kultur und Change Management sowie
– einer robusten Projektstruktur.

Synergien als Schlüssel

Synergien zu erzielen ist der Schlüssel zum Erfolg und eine wichtige Voraussetzung, um mit der Fusion oder Übernahme Mehrwert zu schaffen. Wer erfolgreich integriert, integriert häufig auch tiefer: Unternehmen, denen die Integration glückt, berücksichtigen dabei nicht nur unterstützende Funktionen, sondern auch Kernfunktionen wie Forschung und Entwicklung.

Balance zwischen Geschwindigkeit und Qualität

Erfolgreiche Integratoren schliessen den Großteil der Integration üblicherweise innerhalb eines Jahres nach dem Closing ab. Wer die Integration zügig vorantreibt, profitiert schneller von den positiven Effekten und kann sich rascher wieder dem Tagesgeschäft zuwenden. Die Schwierigkeit: die richtige Balance zwischen der Geschwindigkeit und der Qualität zu finden. Denn geht die Integration zu schnell vonstatten, steigt das Risiko, uninformierte Entscheidungen zu treffen oder wichtige Aspekte zu übersehen.

Kultur und Change Management aktiv planen

Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für eine Integration besteht darin, dem Thema Kultur und Change Management eine zentrale Rolle im Integrationsprozess zu geben. Denn Unternehmen, die Kultur und Change Management in das Zentrum ihrer Integration rücken, schneiden im Integrationsprozess deutlich besser ab, so eines der Kernergebnisse der Analyse. Damit die Transaktion dauerhaft erfolgreich ist, sollten sie sich vor allem darauf konzentrieren, wichtige Mitarbeiter zu halten und dafür zu sorgen, dass diese sich mit dem neu entstandenen Unternehmen verbunden fühlen.

Robuste Projekt-Governance zahlt sich aus

Der vierte wesentliche Erfolgsfaktor der Post-Merger-Integration (PMI) ist organisatorischer Natur: Wer auf eine solide Projekt-Struktur zurückgreifen kann, integriert in der Regel erfolgreicher. Eine starke Projekt-Struktur zeichnet sich durch folgende Kriterien aus: Sie bietet durchdachte Richtlinien und fokussiert die Ressourcen sowie das Kapital auf die geeigneten Aktivitäten und das richtige Timing. Ein fundiertes Projekt-Setup beschleunigt den Integrationsprozess, unterstützt bei kulturellen Auseinandersetzungen und weiteren Risiken, die den Erfolg der Integration gefährden können.

Die Faktoren bedingen sich gegenseitig

Nicht zuletzt zeigt die Analyse, dass die vier genannten Erfolgsfaktoren sich wechselseitig bedingen: Unternehmen, die in einer Kategorie gut abschneiden, sind häufig auch in den anderen drei Bereichen erfolgreicher. Wer die vier in der Studie identifizierten Erfolgsfaktoren im Laufe des PMI-Prozesses beherzigt, hat also gute Chance, die mit der Übernahme verknüpften Ziele zu erreichen – sei es die Eroberung neuer Kundensegmente, der Aufbau von Know-how oder die Einsparung von Kosten.

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Dr. Claude Fuhrer
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PwC-Immospektive Q2/17

Interpretation der FPRE-Metaanalyse Immobilien Q2/17

In der Schweizer Wirtschaft kehrt Zuversicht zurück. Während die Umsätze in der Baubranche weiterhin überdurchschnittlich hoch sind, steht der Mietwohnungsmarkt zum ersten Mal unter ungünstigen Vorzeichen. Das prognostizierte Wirtschaftswachstum stimmt optimistisch und dürfte zu einer Erholung der Nachfrage nach Büroflächen führen.

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PwC Deal Talk – Doing Deals in the US

Edition: 2/2017

Die USA sind ein wichtiger Handelspartner für die Schweiz. Im Jahr 2015 exportierten Schweizer Unternehmen Güter im Wert von insgesamt 37 Mia. US Dollar in die USA. Exportiert wurden in erster Linie pharmazeutische Produkte, Metalle, optische und medizinische Instrumente, chemische Erzeugnisse sowie Uhren und mechanische Präzisionsinstrumente. Mit einem Kapitalbestand von 258 Mia. US Dollar per Ende 2015 gehört die Schweiz ausserdem zu den zehn grössten ausländischen Investoren in den USA. Trotz einer derzeit starken Bewertung des US Dollars bietet das makroökonomische Umfeld, geprägt von starken Wachstumsprognosen und Innovationskraft, äusserst attraktive Investitionsopportunitäten für Schweizer Unternehmen. Während der US Markt einige Parallelen zum Europäischen M&A Markt aufweist, gibt es gleichwohl entscheidende Eigenheiten, derer man sich als Investor bewusst sein sollte. Mit lokalen Teams und Erfahrung aus erster Hand kann PwC Ihnen bei Transaktionsprojekten in den USA helfen, mögliche Fallstricke zu umgehen.

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Sie können uns jederzeit persönlich kontaktieren.

Sascha Beer
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Corporate Finance / M&A
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PwC Deal Talk – Doing Deals in Canada

Edition: 1/2017

Kanada ist ein wichtiger Handelspartner für die Schweiz. Im Jahr 2015 DealTalk_E1exportierten Schweizer Unternehmen Güter im Wert von insgesamt 3.4 Mia. US Dollar nach Kanada. Exportiert wurden in erster Linie pharmazeutische Produkte, chemische Erzeugnisse, Präzisionsinstrumente, Maschinen und Anlagen, sowie Uhren und dazugehörende Komponenten. Mit einem Kapitalbestand von 8.9 Mia. US Dollar per Ende 2015 gehört die Schweiz ausserdem zu den zehn grössten ausländischen Investoren in Kanada.

Der derzeit schwache Kanadische Dollar eröffnet Schweizer Investoren attraktive Investitionsmöglichkeiten. Während Kanada gewisse Parallelen zum US Markt und zu europäischen Märkten aufweist, gibt es Eigenheiten, derer man sich als Investor bewusst sein sollte. Mit lokalen Teams und Erfahrung aus erster Hand kann PwC Ihnen bei Transaktionsprojekten in Kanada helfen, mögliche Fallstricke zu umgehen.

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PwC-Immospektive

Interpretation der FPRE Metaanalyse Immobilien Q1/16

Die Schweizer Wirtschaft wird bis 2017 noch Mühe haben, in Fahrt zu kommen. Investoren mit Weitsicht können aber von der Situation profitieren. Während der Preisanstieg bei Wohnliegenschaften nun einen Zenit erreicht haben mag, bieten Büroliegenschaften an gut erschlossenen B-Lagen möglicherweise Chancen. Die langsame Erholung der Wirtschaft wird mehr Nachfrage nach solchen Objekten mit sich bringen. Auf die Erholung hoffen auch die Eigentümer der Retail-Objekte. Die bisherige Ersparnis infolge der niedrigen Energiepreise haben die Konsumenten im Online-Handel ausgegeben oder ins grenznahe Ausland getragen.

Erfahren Sie mehr in unserer aktuellen Ausgabe der PwC-Immospektive für das 1. Quartal 2016.