Save the date – 2. Schweizer MWST-Tagung

Am Thema Mehrwertsteuer (MWST) kommen Sie als Entscheidungsträger heute nicht mehr vorbei. Komplexität und Intensität steigen, für Schweizer Unternehmen genauso wie für ausländische. Für eine gesunde MWST-Fitness sollte Ihr Unternehmen aktiv bleiben. Wir zeigen Ihnen, wie.

An der 2. Schweizer MWST-Tagung am 31. Oktober 2017 in Bern erfahren sie Aktuelles, Wissenswertes und Praktisches zur MWST auf nationalem und internationalem Parkett.

Unsere erstklassigen Gastreferenten und erfahrenen MWST-Experten nehmen für Sie die Situation in der Schweiz, die Tücken einer MWST-Revision, die Trends in der Digitalisierung, die Kostenfrage und die globale Sachlage der indirekten Steuern unter die Lupe.

Im Mittelpunkt dieser Fachtagung steht der Dialog. So können Sie sich im angenehmen Rahmen mit unseren Referenten und Experten unterhalten, Ihre individuellen Fragen diskutieren und zugleich Ihr berufliches Netzwerk ausbauen.

Das Programm der 2. Schweizer MWST-Tagung wird in den kommenden Wochen publiziert. Registrieren Sie sich schon heute und wir werden Ihnen das Programm zustellen.

Registrieren Sie sich auf der Website um sich das Datum Vormerken zu lassen.

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Maja de Jesus
Support Assistant Manager Tax & Legal Services, Basel
+41 58 792 57 61
maja.de.jesus@ch.pwc.com

Neuerscheinung im Mai: Die Steuergesetze des Fürstentums Liechtenstein 2017

Sammlung praxisrelevanter Steuererlasse

Im Mai erscheint die erste Auflage der neuen Gesetzessammlung „Die Steuergesetze des Fürstentums Liechtenstein 2017“. Es handelt sich hierbei um die erste kompakte Erlasssammlung dieser Art für den Steuerstandort Liechtenstein. Die Publikation umfasst die wesentlichen praxisrelevanten Steuererlasse inklusive einschlägiger Merkblätter und soll ein Handbuch und Nachschlagewerk für Praktiker mit Bezug zum Fürstentum Liechtenstein sein.

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Martin Meyer
PwC | Director
Office: +41 58 792 42 96
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PricewaterhouseCoopers GmbH
Austrasse 52 | Postfach | FL-9490 Vaduz

Veranstaltungsreihe – Mehrwertsteuer im ERP-System: Wie fordert sie IT, Steuerbehörden und Steuer-Experten heraus?

Reservieren Sie sich die Daten für unsere bevorstehende Veranstaltungsreihe – Mehrwertsteuer im ERP-System. Wie fordert sie IT, Steuerbehörden und Steuer-Experten heraus?

ERP-Systeme sind oft nicht ohne weiteres Zutun oder manuelle Eingriffe dafür gerüstet, die komplexen Anforderungen der MWST korrekt, flexibel und effizient zu bewältigen.

Die gesetzlichen Anforderungen verändern sich laufend; basierend auf den Richtlinien der OECD tauschen verschiedenste Länder Daten aus oder verlangen immer detailliertere Informationen von den Steuerpflichtigen  – wir sind auf dem Weg hin zum transparenten Unternehmen.

Wir diskutieren mit unseren Kunden, sowohl den Vertretern der IT, als auch denjenigen der Steuerabteilung, und teilen mit Ihnen die Sichtweisen der Steuerverwaltung, wo die Entwicklungen hingehen.

Ziel soll es sein, Erfahrungen und Bedürfnisse auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsam eine Best Practice aufzubauen, die bei Bedarf auch über die Veranstaltung hinaus in unserer «ITX ERP Support-Community» fortbestehen kann. Am Anfang stehen im Unternehmen die Fragen sowie die Koordination einer gleichen Sprache in der Zusammenarbeit von Steuer- und IT-Abteilung.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wir freuen uns, Sie an einer unserer Diskussionsrunden begrüssen zu dürfen.

Die Daten sind wie folgt geplant:

Zürich

  • Mittwoch, 31. Mai 2017, 16.30 Uhr Registrierung/Willkommens-Getränk
  • 17.00 Uhr Start, ab 18.00 Uhr Ende, anschliessend Apéro individuelle Diskussionen und Fragen
  • PricewaterhouseCoopers AG, Birchstrasse 160, 8050 Zürich

Bern

  • Dienstag, 06. Juni 2017, 16.30 Uhr Registrierung/Willkommens-Getränk
  • 17.00 Uhr Start, 18.00 Uhr Ende, anschliessend Apéro individuelle Diskussionen und Fragen
  • PricewaterhouseCoopers AG, Bahnhofplatz 10, 3001 Bern

Genf

  • Donnerstag, 15. Juni 2017, 16.30 Uhr Registrierung/Willkommens-Getränk
  • 17.00 Uhr Start, 18.00 Uhr Ende, anschliessend Apéro individuelle Diskussionen und Fragen
  • PricewaterhouseCoopers AG, Avenue Giuseppe-Motta 50, 1211 Genf
  • Diese Veranstaltung findet in Englisch statt. Für die Diskussion Ihrer Fragen, stehen Ihnen PwC-Kollegen aus den lokalen Niederlassungen zur Verfügung

Basel

  • Donnerstag, 22. Juni 2017, 16.30 Uhr Registrierung/Willkommens-Getränk
  • 17.00 Uhr Start, 18.00 Uhr Ende, anschliessend Apéro individuelle Diskussionen und Fragen
  • PricewaterhouseCoopers AG, St.Jakobs-Strasse 25, 4002 Basel

Das detaillierte Programm wird in den kommenden Tagen auf unserer Website www.pwc.ch/academy publiziert.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre gewohnte PwC-Ansprechperson oder einen der untenstehenden Experten

Kontakte

Ilona Paakkala
Director
ITX Technology Leader
Tel. +41 58 792 42 58
paakkala.ilona@ch.pwc.com

Sandra Wirz
Senior Manager
ITX ERP Support Responsible
Tel. +41 58 792 25 32
sandra.wirz@ch.pwc.com

Liechtenstein ist ein attraktiver Standort für gruppeninterne Finanzierungsgesellschaften

Quelle: Wirtschaft regional

Der Standort Liechtenstein bietet ideale Rahmenbedingungen

Grosse Vermögen von internationalen Konzernen werden häufig zentral über eine gruppeninterne Finanzierungsgesellschaft (sog. FinCo) bewirtschaftet. Diese ermöglicht ein effektives Liquiditätsmanagement innerhalb des Konzerns, attraktivere Zinsen auf externen Bankfinanzierungen und eine Reduktion des Finanzierungsaufwands. Je nach Grösse des Konzerns kann eine FinCo mehrere Milliarden an gruppeninternen Vermögen verwalten. Daher reagieren FinCos äusserst sensitiv auf Veränderungen der Rahmenbedingungen ihres Standortes.

Lesen Sie den ganzen Artikel hier.

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Martin Meyer
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Wachstumsimpuls: DBA mit der Schweiz eröffnet grosse Chancen


Quelle: Volksblatt – Die Tageszeitung für Liechtenstein

Fortschritt

Das neue DBA mit der Schweiz wird vom Markt sehr gut angenommen. Zu diesem Schluss kommt das Wirtschaftsprüfungsunternehmen PwC. Dass die Unternehmenssteuerreform III vom Schweizer Stimmvolk verworfen wurde, könnte Liechtenstein ebenfalls helfen.

Seit Januar ist das DBA mit der Schweiz in Kraft, auch international scheint dieses auf Interesse zu stossen. «Wir erhalten seit Beginn des Jahres aus unserem internationalen Netzwerk regelmässig Anfragen zum Standort Liechtenstein und den Möglichkeiten unter dem neuen DBA mit der Schweiz», sagt Martin Meyer, Leiter Financial and Private Wealth Services bei PwC Liechtenstein. Schliessich habe das bisher geltende Rumpfabkommen keine Möglichkeiten geboten, das Synergiepotenzial mit der Schweiz zu nutzen. «Die Risiken insbesondere bei der Verrechnungssteuer waren immens», so Meyer. Dank dem DBA können neu in Liechtenstein ansässige Personen die Schweizer Verrechnungssteuer von 35 Prozent ganz oder teilweise zurückfordern. Dies schafft laut Meyer Rechtssicherheit für private Investoren, ist aber auch für internationale Konzerne attraktiv.

Schweizer Nein hilft Liechtenstein

Eine grosse Chance für Liechtenstein sieht Martin Meyer insbesondere im Umstand, dass das Schweizer Stimmvolk im Februar die Unternehmenssteuerreform III abgelehnt hat. Denn die Schweiz ist aufgrund der internationalen Entwicklungen im Steuerbereich gezwungen, jene privilegiert besteuerten Unternehmensstrukturen abzuschaffen, welche gerade für grosse Konzerne interessant waren. Im Zuge der Unternehmenssteuerreform wären hier Ersatzmassnahmen vorgesehen gewesen. Da diese abgelehnt wurde, gibt es in absehbarer Zeit keinen attraktiven Ersatz. Mit dem neuen DBA können laut Meyer jedoch bestehende Schweizer Gesellschaften ihre Finanzierungstätigkeiten nach Liechtenstein auslagern und zwar zu attraktiven Konditionen. Hier gehe es um Milliarden an Konzernvermögen, verdeutlicht Meyer. Das Interes-se von Schweizer Rohstoffhändlern am Standort Liechtenstein habe durch das DBA bereits massiv zugenommen.

«Liechtenstein stärkt seine Position als Standort für internationale Konzerne»

Zum Interview mit Martin Meyer, Leiter Financial and Private Wealth Services bei PwC Liechtenstein

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Liechtenstein: Neues Merkblatt zur Quellensteuer auf Verwaltungsrats- und Stiftungsratsvergütungen

Anfang 2017 hat die liechtensteinische Steuerverwaltung ein neues Merkblatt zur Erhebung von Quellensteuern auf Verwaltungsrats- und Stiftungsratsvergütungen (nachfolgend „Honorare“) publiziert. Das Merkblatt führt zu mehr Klarheit, in welchen Fällen ein Steuerabzug vom liechtensteinischen Unternehmen zu erfolgen hat.

Änderung der bisherigen Regelung

Wenn das Organmitglied eine in- oder ausländische natürliche Person ist und das Honorar selbst in Rechnung stellt und vereinnahmt, haben liechtensteinische Arbeitgeber ab 01.01.2017 einen Steuerabzug von 12% auf Verwaltungsratshonoraren, Stiftungsratshonoraren und Honoraren an Mitglieder ähnlicher Organe (Protektoren, Beiräte mit Mitentscheidungskompetenzen) vorzunehmen. Bei Schweizer Verwaltungs- und Stiftungsratsmitgliedern entfällt der Steuerabzug, wenn das liechtensteinische Unternehmen als Privatvermögensstruktur (PVS) besteuert wird oder als Vermögensstruktur ohne Persönlichkeit qualifiziert. Die wesentliche Neuerung ist hierbei, dass bei selbständig Erwerbenden Verwaltungsräten (z.B. bei Anwälten mit Wohnsitz in Liechtenstein, Schweiz, Deutschland, Österreich etc.), bei denen bisher kein Steuerabzug erfolgte, neu ein Steuerabzug auf den Honoraren vorzunehmen ist.

Bei Fakturierung der Honorare über eine juristische Person (AG, GmbH etc.) ist nur dann ein Steuerabzug vorzunehmen, wenn es sich beim Vergütungsempfänger um eine ausländische juristische Person handelt und falls kein DBA zwischen Liechtenstein und dem Sitzstaat des Vergütungsempfängers existiert. Ist eine juristische Person und nicht eine natürliche Person Verwaltungsrats- oder Stiftungsratsmitglied, ist ein Steuerabzug grundsätzlich ebenfalls nur vorzunehmen, wenn kein DBA zwischen Liechtenstein und dem Sitzstaat des Vergütungsempfängers existiert. Auch hier wiederum entfällt der Steuerabzug, wenn der Vergütungsempfänger Sitz in der Schweiz hat und das liechtensteinische Unternehmen als PVS besteuert wird oder als Vermögensstruktur ohne Persönlichkeit qualifiziert.

Die verschiedenen Fallkonstellationen finden Sie hier.

Pflichten des liechtensteinischen Unternehmens

Der Vergütungsschuldner hat die geschuldete Steuer bei Fälligkeit der Honorare einzubehalten und halbjährlich der Steuerverwaltung zu überweisen (jeweils per 31. Juli und 31. Januar). Er haftet für die Entrichtung der Steuerabzugsbeträge. Zudem hat der Vergütungsschuldner dem Verwaltungsrats- oder Stiftungsratsmitglied eine Bestätigung des Steuerabzugs auszustellen.

Handlungsempfehlung

Um systematische Fehler beim Steuerabzug auf Verwaltungsrats- und Stiftungsratshonoraren zu vermeiden, empfehlen wir, die Rechnungen für Sitzungsgelder, Verwaltungsrats- und Stiftungsrats-Entschädigungen, Honorarnoten etc. zu überprüfen. Beim Wechsel von Verwaltungsrats- und Stiftungsratsmitgliedern sollte ein Prozess vorgesehen sein, bei dem die korrekte Klassifizierung des Mitglieds für den Quellensteuerabzug sichergestellt ist.

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Stay Smart: Operational Tax Academy Frühling 2017

Steuerthemen massgeschneidert vermittelt

Operational Tax ist ein komplexes und anspruchsvolles Thema für die gesamte Finanzindustrie. Darum haben wir für Sie eine Plattform errichtet: die Operational Tax Academy. Am PwC-Hauptsitz in Zürich geben unsere Experten Ihrem Steuerrechtswissen den ersten oder letzten Schliff.

Diesen Frühling stehen an der Operational Tax Academy zwölf Kurse zu Schwerpunktthemen wie QI, 871(m), CRS/AIA oder FATCA für Sie auf dem Programm. Dabei profitieren Sie von dem langjährigen Know-how und der fundierten Branchenerfahrung unserer Spezialisten. In bewusst kleinen Gruppen unterrichten wir Teilnehmende mit unterschiedlichen Vorkenntnissen und Funktionen.

Mehr über die Themen, Daten und Experten unserer Steuerseminare lesen Sie in unserem Seminarprogramm oder auf unserer Webseite www.pwc.ch/taxacademy. Ganz gleich, ob Sie die Operational Tax Academy bereits besucht haben oder das erste Mal dabei sind: Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Das Wichtigste auf einen Blick

Daten und Ort
Die Seminare finden an verschiedenen Daten im April und Mai 2017 bei PwC Zürich, Birchstrasse 160, 8050 Zürich, statt. Melden Sie sich bis jeweils zwei Wochen vor der Veranstaltung über unser Online Formular an.

Kosten
CHF 380.– (inkl. MWST) pro Person, enthalten sind die Kursunterlagen sowie je nach Seminar ein Apéro, ein Stehlunch oder ein gemeinsames Mittagessen.

Kontakt
Alessandra Sirol
+41 58 792 23 99
E-Mail

 

Online Anmeldung

 

Welche Änderungen bringt das Doppelbesteuerungsabkommen Schweiz-Liechtenstein für Grenzgänger?

Publiziert im Wirtschaft Regional.

image_span12Arbeitnehmer, die in der Schweiz wohnen und als Grenzgänger in Liechtenstein arbeiten, können aufgrund des neuen Doppelbesteuerungsabkommens unter gewissen Umständen für ihren Lohn in Liechtenstein steuerpflichtig werden und von einem tieferen Steuersatz profitieren. Für liechtensteinische Arbeitgeber bringen die neuen Vorschriften zusätzliche Pflichten.

Am 01.01.2017 trat das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Schweiz und Liechtenstein („DBA CH-FL“) in Kraft. Das DBA CH-FL ersetzt das sogenannte Rumpfabkommen vom 22.06.1995, welches nur vereinzelte Steuerfragen abdeckte.

Gemäss DBA CH-FL qualifizieren in der Schweiz wohnhafte Personen, die in Liechtenstein arbeiten, als sogenannte „Grenzgänger“. Den Grenzgängern eigen ist, dass sie ihr Arbeitsentgelt nicht am Arbeitsort im Ausland, sondern am Wohnort versteuern. In der Schweiz beträgt die maximale Einkommenssteuerbelastung je nach Wohnort zwischen 23% bis 41%.

Eine besondere Bestimmung im Protokoll zum DBA CH-FL führt neu zu einer Besteuerung des Arbeitsentgelts in Liechtenstein, sofern der Grenzgänger im Kalenderjahr an mehr als 45 Arbeitstagen aus beruflichen Gründen nicht an seinen Wohnsitz zurückkehrt. Der Lohn für die Nicht-Rückkehrtage wird hingegen weiterhin in der Schweiz besteuert. Aufgrund tieferer Steuersätze in Liechtenstein (maximal 19%) kann sich für den Steuerpflichtigen im Einzelfall eine wesentliche Reduktion der Steuerbelastung ergeben.

Voraussetzungen für Ausnahmeregelung

Am 09.02.2017 hat die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) die Details zur Umsetzung der Ausnahmeregelung für Grenzgänger veröffentlicht. Hiernach gelten als berufliche Gründe:

  • Geschäftsreisen ausserhalb der Schweiz,
  • Übernachtungen im Hotel (oder auch Zweitwohnung) in der Nähe des Arbeitsortes,
  • Pikettdienst oder
  • Weiterbildungsaufenthalte.

Falls es absehbar ist, dass 45 beruflich begründete Nicht-Rückkehrtage erreicht werden, kann ein Vorbescheid zu den Besteuerungsmodalitäten von den zuständigen schweizerischen Behörden eingeholt werden. Diese Möglichkeit ist in der Publikation der ESTV explizit vorgesehen.

Pflichten des Arbeitgebers

Ende Februar 2017 wurde zudem ein Merkblatt der liechtensteinischen Steuerverwaltung über die Besteuerung von Grenzgängern aus der Schweiz veröffentlicht. Für die Arbeitgeber ergeben sich verschiedene Pflichten wie bspw. die Erhebung des Quellensteuerabzugs, sobald ein Grenzgänger die 45 Nicht-Rückkehrtage überschritten hat. In gewissen Fällen (z.B. bei Hotelübernachtungen oder Übernachtungen in Zweitwohnungen) hat der Arbeitnehmer Informations- und Dokumentationspflichten gegenüber dem Arbeitgeber, damit der Nachweis der notwendigen Nicht-Rückkehrtage erbracht werden kann.

Der Arbeitgeber muss in diesen Fällen zudem die steuerliche Ansässigkeit seiner Arbeitnehmer in der Schweiz überprüfen, um die liechtensteinische Lohnsteuer korrekt zu erheben.

Handlungsempfehlung

Die Ausnahmeregelung für Grenzgänger führt in der Praxis zu einigen Umsetzungsfragen bei den liechtensteinischen Arbeitgebern und den Arbeitnehmern mit Wohnsitz in der Schweiz. Die entsprechenden Informations- und Dokumentationspflichten bestehen seit dem 1.1.2017. Erfahrungsgemäss bietet es sich an mit den kantonalen und kommunalen Schweizer Steuerbehörden proaktiv in Kontakt zu treten, die Steuersituation der Arbeitnehmer zu analysieren und eine vorgängige, schriftliche Vereinbarung zu treffen. So können negative Überraschungen und aufwendige, rückwirkende Nachweispflichten vermieden werden.

Das neue DBA CH-FL ist somit nicht nur für Gesellschaften interessant, sondern bietet auch natürlichen Personen attraktive Möglichkeiten. Ein weiteres Plus für den Standort Liechtenstein!

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Martin Meyer
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MWST E-Learning

Mit unserem Online-Kurs wird die Mehrwertsteuerabrechnung zum Kinderspiel

Im Rahmen unseres MWST-Kurses erlernen Sie praxisorientiert die wichtigsten Grundlagen zum Thema Mehrwertsteuer. Diese MwSt-Weiterbildung zeigt Ihnen unter anderem die gesetzlichen Grundlagen auf und vermittelt umfassendes Wissen zu allen Bereichen der Mehrwertsteuer.

So sind Sie nach Abschluss des Kurses in der Lage, die Mehrwertsteuerabrechnung korrekt auszufüllen. Der Kurs nimmt rund 60 Minuten in Anspruch und kann jederzeit pausiert und wieder fortgesetzt werden.

Mehr Informationen finden Sie hier.

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Niklaus Honauer
Partner Indirect Taxes, Zurich
+41 58 792 59 42
niklaus.honauer@ch.pwc.com

Maya de Jesus-Grossglauser
Support Assistant Manager Tax & Legal Services, Basel
+41 58 792 57 61
maya.de.jesus@ch.pwc.com

 

Revision der Quellensteuer verabschiedet

Das Parlament hat am 15. Dezember 2016 die Revision der Quellenbesteuerung des Erwerbseinkommens angenommen und den endgültigen Gesetzestext verabschiedet. Nach heutigem Stand der Kenntnisse ist ein Inkrafttreten per 1. Januar 2020 realistisch. Die Revision wurde nötig, nachdem mehrere Entscheide des Bundesgerichts aufgezeigt haben, dass die bisherigen Regelungen Mängel aufweisen und der Freizügigkeit mit der EU widersprechen.

Die Einheitlichkeit des vorgesehenen Verfahrens der nachträglichen ordentlichen Veranlagung stellt die Nähe und Vergleichbarkeit zwischen Quellenbesteuerten und ordentlich Besteuerten her. Die Revision ändert die Quellenbesteuerung nicht grundlegend, sie nimmt vielmehr Korrekturen vor. Allerdings weist sie auch Lücken auf und lässt es in einzelnen Punkten an Klarheit mangeln. Etliche Bestimmungen sind von der ESTV und den Kantonen noch zu präzisieren. Das zeigt die Komplexität der Materie und eröffnet gleichzeitig die Möglichkeit, die Quellenbesteuerung akkurater zu regeln sowie Klarheit bezüglich Steuerpflichtigen und Schuldnern der steuerbaren Leistung zu schaffen. Die noch herauszugebenden Verordnungen und Kreisschreiben lassen sich dann auch einfacher an die jeweilige gesellschaftliche Entwicklung anpassen und schaffen die Möglichkeit, dieser Rechnung zu tragen. Die zuständigen Behörden setzen die Modernisierung der Quellensteuer hoffentlich auch in der Ausgestaltung dieser Verordnungen und Kreisschreiben fort. Erste Entwürfe dürften ab Mitte 2017 vorliegen.

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