Elektronische Rechnungsstellung (E-Rechnung) – Ein Leitfaden für Unternehmen und Institutionen

Die elektronische Rechnung (E-Rechnung) bietet gegenüber der Papierrechnung pwc_e_rechnungstellungerhebliche Kostenvorteile und ein verbessertes Betriebskapital für Unternehmen. Gleichzeitig setzen immer mehr Behörden und Unternehmen, von KMU bis zu multinationalen Konzernen, auf die Vorteile der E-Rechnung.  Dabei werden Unternehmen, welche immer noch auf konventionelle Papierrechnungen setzen immer häufiger mit zusätzlichen Gebühren belastet oder ganz von der Geschäftsbeziehung ausgeschlossen. Bei der Umsetzung gibt es Herausforderungen, Unsicherheiten und Risiken. Diese lassen sich bei korrekter Planung und Umsetzung jedoch adressieren.

Mit dem vorliegenden Dokument legen wir Ihnen als Verantwortungs- und Entscheidungsträgern von KMU und Institutionen einen Leitfaden in die Hand, der Sie bei der Planung und Einführung einer elektronischen Rechnungsstellung unterstützen soll. Hier finden Sie eine Übersicht über die wichtigsten rechtlichen Grundlagen, die Vor- und Nachteile sowie die Schlüsselrisiken. Ausserdem geben wir Ihnen unsere Empfehlungen ab, was Sie bei der Einführung von E-Rechnungen beachten sollten und wie Sie zielführend vorgehen. Dabei haben wir uns bewusst auf die Kernthemen unter der Schweizer Gesetzgebung konzentriert und auf eine abschliessende Abhandlung sämtlicher steuerlichen und handelsrechtlichen Rahmenbedingungen verzichtet.

Gerne unterstützen wir Sie und stehen für Fragen zur  Verfügung, wenn es um die Einführung der E-Rechnung im internationalen Kontext geht.

Hier gelangen Sie zum vollständigen Leitfaden.

Falls Sie Ihre Pläne für die Einführung einer elektronischen Rechnungsstellung mit einem Experten besprechen möchten, stehen Ihnen diese Spezialisten gerne zur Seite:

Raphael Hasler
Information Governance
Telefon: +41 58 792 17 33
raphael.hasler@ch.pwc.com

Jochen Richner
Tax Technology Solutions Leader
Telefon: +41 58 792 57 55
jochen.richner@ch.pwc.com

Christopher Oehri
Director, Assurance
Telefon: +41 58 792 27 57
christopher.oehri@ch.pwc.com

Weitere Informationen zum strategischen Umgang mit digitalisierten Unterlagen und Daten finden Sie in der aktuellen Ausgabe unseres Onlinemagazins
Disclose.

Qlik Sense ® – bewährtes Konzept, moderne Technologie!

Treuhand_Logo Qlik Expert Healthcare klein Treuhand_Logo QS vertikalDas Datenanalysetool Qlik Sense ® macht aus Bauchentscheidungen fundierte Entscheidungen. Als neues Produkt von Qlik erweitert es das bewährte Business-Intelligence-Konzept von QlikView um die Flexibilität einer offenen Entwicklungsplattform, einer intuitiven Bedienung und eines Responsive-Designs.

Das Neue: Je nach Unternehmensgrösse und Nutzungsumfang haben wir für unsere Upgradeexpertise zwei attraktive Pakete geschnürt. Dabei zeigen wir unseren Kunden auf, wie sich QlikView reibungsfrei ablösen und Qlik Sense ® für solide abgestützte Entscheidungen nutzen lässt. Dank umfassendem Exposé mit Kostendach bleibt unsere Beratung für die Kunden greif- und kalkulierbar.

Qlik Sense ® führt Daten aus unterschiedlichen Quellen in einem System zusammen, ermöglicht durchdachte Analysen in frei wählbaren Darstellungsformen und stellt die Erkenntnisse und Prozesse allen Nutzern jederzeit zur Verfügung. Qlik Sense ® funktioniert im Self-Service-Prinzip: Der Nutzer entscheidet selbst, was er mit welchen Dashboards oder Reports darstellen und einsehbar machen will. So bringt Qlik Sense ® Leichtigkeit in den Umgang mit grossen Datenmengen und verschafft allen Nutzern Überblick und Klarheit.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Treuhandunternehmen und die Auslagerung von KMU-Dienstleistungen

KMU arbeiten seit Jahren regelmässig mit Treuhändern zusammen. Mit dem Aufkommen neuer Geschäftsmodelle und dem Trend zur Auslagerung administrativer Funktionen wandelt sich die Rolle der traditionellen Treuhandunternehmen. Einige von ihnen haben sich zu Experten für das Management und den Betrieb von integrierten Finanzfunktionen, Informatiksystemen und Dienstleistungsprozessen entwickelt.

Themen dieses Artikels:

    • Vielfältige Aspekte bei Auslagerungsprojekten
    • Anspruchsvolle Personalprozesse

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Fazit

Das Berufsbild des Treuhänders wandelt sich. Zwar folgen nicht alle Angehörigen der Berufsgattung diesem Trend, doch einige grössere Firmen der Treuhandbranche haben sich bereits als Provider ausgelagerter Dienstleistungsprozesse etabliert. Ihre Kunden möchten die zeitraubenden administrativen Prozesse loswerden und repetitive Finanzfunktionen rationalisieren, indem sie sie einem Shared Service Center (SSC) übertragen. Dabei geht es häufig weniger um die Einsparung von Kosten als vielmehr um die gezielte Inanspruchnahme von fachlichem und juristischem Expertenwissen sowie von Prozesskompetenz.

Integre Treuhandfirmen, die ausgelagerte Prozesse übernehmen, stellen weit mehr als elektronische Plattformen zur Verfügung. Neben dem Know-how und der Expertise, die sie einbringen, kümmern sie sich insbesondere auch um das Risikomanagement der ausgelagerten Prozesse. Für die auslagernde Firma gilt der Grundsatz: «Ausgelagert» darf nicht heissen «Aus den Augen, aus dem Sinn». Die Beziehungen zwischen dem Treuhänder und seinem Auftraggeber beispielsweise funktionieren dann gut, wenn der Auftraggeber eine Kontaktperson benennt, die die Verantwortung für die korrekte Bedienung des Anbieters mit den notwendigen Informationen wahrnimmt.

Outsourcing und Offshoring von Finanzfunktionen

Grossunternehmen lagern Finanzfunktionen schon seit Langem aus. In den letzten Jahren haben auch immer mehr kleine und mittlere Unternehmen begonnen, ihre finanziellen Prozesse an externe Dienstleister zu vergeben. Ein Entscheid pro oder kontra Auslagerung ist strategischer Natur und kann nur auf der Grundlage eines gut durchdachten Business Case seriös gefällt werden.

Themen dieses Artikels:

  • Nearshoring für KMU
  • Kosten- und Margendruck
  • Konzentration auf Kernkompetenzen
  • Operative Sicherheit
  • Implementierungsstrategien

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Fazit

Zeit- und Margendruck, der Wunsch und die Notwendigkeit, sich auf Kernkompetenzen zu konzentrieren und alles Übrige so weit als möglich auszulagern, sowie eine möglichst hohe operative Prozesssicherheit sind die Gründe dafür, dass der Trend zu Shared Services ungebrochen anhält und kein Ende in Sicht ist.

Das Phänomen, dass es zunehmend hoch spezialisierte Dienstleister gibt, die nicht grosse, sondern eine Vielzahl von kleinen Firmen bedienen, macht Outsourcing auch für KMU zu einer interessanten Option. Wobei sich KMU kaum intern zentralisierte Shared Services leisten können und für sie eher ein Nearshoring als ein Farshoring (Fernverlagerung) machbar ist.

Zu beachten ist, dass die Prozesse in den KMU oft noch nicht sehr ausgereift oder optimiert und standardisiert sind. Sie eignen sich deshalb nur dann für ein Outsourcing, wenn der Business Case richtig gerechnet wurde.

Gerade KMU müssen beim Outsourcing bedenken, dass sie Prozesse in Gang setzen, die mit einem Kulturwandel verbunden sind. Werden die Absichten von der Geschäftsleitung nicht verständlich erklärt, besteht das Risiko, jene Mitarbeiter zu verlieren, die am Arbeitsmarkt ein gutes Profil haben und am raschesten einen neuen Job finden.

Bei den KMU-Providern ist eine Konsolidierung absehbar. Auch diese Anbieter müssen auf grosse Mengen setzen, und zu kleine Mitbewerber werden nicht mithalten können.