FIDLEG und FINIG auf der Zielgeraden

Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrats (WAK-N) schliesst die Beratung ab

Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben den Nationalrats (WAK-N) hat die Beratungen zum Finanzdienstleistungsgesetz (FIDLEG) und zum Finanzinstitutsgesetz (FINIG) abgeschlossen. Dies wurde in einer heute veröffentlichten Medienmitteilung bekannt gegeben. Die Vorlage wird somit nun in der Herbstsession durch den Nationalrat beraten. Nachdem der Ständerat FIDLEG und FINIG bereits Ende letzten Jahres verabschiedete, steht die Vorlage nun vor ihrer letzten Hürde.

Inhaltlich ist die WAK-N im Wesentlichen den Entscheidungen des Ständerats gefolgt. Dennoch wich die WAK-N in einigen Punkten vom Beschluss des Ständerats ab. Beim FIDLEG gab es Differenzen bei den Bedingungen für das Erstellen des Prospekts, bei der Haftung für falsche Angaben im Prospekt oder im Basisinformationsblatt sowie bei den Strafbestimmungen. Beim FINIG wich die WAK-N vor allem bei den Bestimmungen im Anhang vom Ständerat ab. Gemäss Beschluss der WAK-N sollen die Bestimmungen zum Bankgesetz (BankG), welche sich im Anhang zum FINIG befinden, nicht geändert werden.

Bei einigen Punkten war sich die WAK-N uneinig. Dies betraf insbesondere die Strafbestimmungen, die Unterstellung der Versicherer und die unabhängigen Vermögensverwalter.

Die Fahne zu den Beschlüssen der WAK-N wird in den nächsten Tagen verfügbar sein.

Kontaktieren Sie uns.

Günther Dobrauz
Partner
Leader Legal FS Regulatory & Compliance Services
+41 58 792 14 97
guenther.dobrauz@ch.pwc.com

Tina Balzli
Director
Head Banking, Legal FS Regulatory and
Compliance Services
+41 58 792 15 54
tina.balzli@ch.pwc.com

Simon Schären
Manager
PwC Legal FS Regulatory and
Compliance Services
+41 58 792 14 63
simon.schaeren@ch.pwc.com

Übersicht über wichtige aufsichtsrechtliche Projekte im Branchensektor Banken und Asset Management

August 2017

Alle wichtigen aufsichtsrechtlichen Projekte mit Kommentaren zu Inhalten und Änderungen sowie aktuellem Status zu:

  • Bereichsübergreifende Vorhaben
  • Banken/Effektenhändler
  • Fondsleitungen/Anlagefonds/Vertreter ausländischer kollektiver Kapitalanlagen

Download

Kontakt

Bruno Gmür
Technical Partner Financial Services Banking
PwC Schweiz
+41 58 792 7317
bruno.gmuer@ch.pwc.com

Neue Schweizer „FinTech“-Regeln

Die Schweiz erlässt revidierte Bankregulierung, um den Betrieb von FinTech-Geschäftsmodellen zu vereinfachen

Am 1. Februar 2017 eröffnete der Bundesrat eine Vernehmlassung zur Modifikation der Schweizer Bankregulierung. Ziel der Revision war es, eine angemessene Regulierung für FinTech-Unternehmen zu schaffen, die ausserhalb des traditionellen Finanzsektors operieren, wobei das besondere Risikopotenzial des jeweiligen Geschäftsmodells berücksichtigt werden sollte. Die vorgeschlagene Revision beinhaltete Anpassungen sowohl beim Bankengesetz (BankG) als auch bei der Bankenverordnung (BankV). Die Vernehmlassung dauerte bis im Mai 2017.

Am 5. Juli 2017 hat der Bundesrat nun beschlossen, die neuen regulatorischen Rahmenbedingungen zu verabschieden, sofern die BankV davon betroffen ist. Das neue Regime wird am 1. August 2017 in Kraft treten, so dass FinTech-Unternehmen unmittelbar von den neuen Regeln profitieren können.

Die angepassten Regeln enthalten Folgendes:

  1. Ausnahme für Abwicklungskonten: Es soll eine Ausnahme für Abwicklungskonten geschaffen werden. Diese wird es Unternehmen erlauben, Gelder während 60 Tagen in einem Abwicklungskonto zu deponieren, ohne dass ein solches Konto als Entgegennahme von Publikumseinlagen betrachtet wird, die das Vorliegen einer Bankbewilligung bedingen würde (Art. 5 Abs. 3 lit. c BankV). Die bisherige Fassung der BankV enthielt keine derartige 60-Tage-Frist, was zu gewissen Unsicherheiten führte.
     
  2. Innovationsraum («Sandbox»): Unternehmen dürfen Publikumseinlagen in der Höhe von bis zu CHF 1 Mio. halten, ohne eine Bankbewilligung beantragen zu müssen («Sandbox»). Entsprechend qualifiziert die Entgegennahme von Publikumseinlagen in einem Betrag von weniger als CHF 1 Mio. nicht als «gewerbsmässig», was eine Voraussetzung wäre, um in den Anwendungsbereich des Bankengesetzes  zu fallen (Art. 6 Abs. 2 lit. a BankV). Im Rahmen der geltenden Fassung der BankV gilt jede Entgegennahme von Publikumseinlagen von mehr als 20 Personen als «gewerbsmässig». Gemäss revidierter BankV ist die Anzahl der Personen, von denen Einlagen entgegengenommen werden, belanglos, sofern die Schwelle von CHF 1 Mio. nicht überschritten wird. Ausserdem dürfen die entgegengenommenen Gelder weder investiert noch verzinst werden (Art. 6 Abs. 2 lit. b BankV). Schliesslich müssen die Personen, welche die Gelder zur Verfügung stellen, informiert werden, dass das entsprechende Geschäftsmodell nicht von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) beaufsichtigt wird und dass die Regeln über die Einlagesicherung nicht anwendbar sind (Art. 6 Abs. 2 lit. c BankV). Dieser neue Innovationsraum wird es FinTech-Unternehmen ermöglichen, neue experimentelle Geschäftsmodelle auszuprobieren, ohne unmittelbar eine Bankbewilligung beantragen zu müssen.

Insgesamt werden diese Anpassungen der BankV die Ausübung von Tätigkeiten von FinTech-Unternehmen in der Schweiz erheblich vereinfachen. Zudem ist die Revision der BankV ein weiterer Beweis der Entschlossenheit der Schweizer Regierung, die regulatorischen Rahmenbedingungen konstant zu verbessern und neu zu gestalten, um die Schweiz dadurch als zentralen FinTech-Hub zu fördern.

Ihre Ansprechpartner:

Guenther Dobrauz
Partner|Leader PwC Legal Services Switzerland
Tel. +41 58 792 1497
guenther.dobrauz@ch.pwc.com

Tina Balzli
Director|Legal FS Regulatory & Compliance Services
Tel. +41 58 792 1554
tina.balzli@ch.pwc.com

Simon Schären
Manager |Legal FS Regulatory & Compliance Services
Tel. +41 58 792 1463
simon.schaeren@ch.pwc.com

Übersicht über wichtige aufsichtsrechtliche Projekte im Branchensektor Banken und Asset Management

Juni 2017

Alle wichtigen aufsichtsrechtlichen Projekte mit Kommentaren zu Inhalten und Änderungen sowie aktuellem Status zu:

  • Bereichsübergreifende Vorhaben
  • Banken/Effektenhändler
  • Fondsleitungen/Anlagefonds/Vertreter ausländischer kollektiver Kapitalanlagen

Download

Kontakt

Bruno Gmür
Technical Partner Financial Services Banking
PwC Schweiz
+41 58 792 7317
bruno.gmuer@ch.pwc.com

Elektronische Rechnungsstellung (E-Rechnung) – Ein Leitfaden für Unternehmen und Institutionen

Die elektronische Rechnung (E-Rechnung) bietet gegenüber der Papierrechnung pwc_e_rechnungstellungerhebliche Kostenvorteile und ein verbessertes Betriebskapital für Unternehmen. Gleichzeitig setzen immer mehr Behörden und Unternehmen, von KMU bis zu multinationalen Konzernen, auf die Vorteile der E-Rechnung.  Dabei werden Unternehmen, welche immer noch auf konventionelle Papierrechnungen setzen immer häufiger mit zusätzlichen Gebühren belastet oder ganz von der Geschäftsbeziehung ausgeschlossen. Bei der Umsetzung gibt es Herausforderungen, Unsicherheiten und Risiken. Diese lassen sich bei korrekter Planung und Umsetzung jedoch adressieren.

Mit dem vorliegenden Dokument legen wir Ihnen als Verantwortungs- und Entscheidungsträgern von KMU und Institutionen einen Leitfaden in die Hand, der Sie bei der Planung und Einführung einer elektronischen Rechnungsstellung unterstützen soll. Hier finden Sie eine Übersicht über die wichtigsten rechtlichen Grundlagen, die Vor- und Nachteile sowie die Schlüsselrisiken. Ausserdem geben wir Ihnen unsere Empfehlungen ab, was Sie bei der Einführung von E-Rechnungen beachten sollten und wie Sie zielführend vorgehen. Dabei haben wir uns bewusst auf die Kernthemen unter der Schweizer Gesetzgebung konzentriert und auf eine abschliessende Abhandlung sämtlicher steuerlichen und handelsrechtlichen Rahmenbedingungen verzichtet.

Gerne unterstützen wir Sie und stehen für Fragen zur  Verfügung, wenn es um die Einführung der E-Rechnung im internationalen Kontext geht.

Hier gelangen Sie zum vollständigen Leitfaden.

Falls Sie Ihre Pläne für die Einführung einer elektronischen Rechnungsstellung mit einem Experten besprechen möchten, stehen Ihnen diese Spezialisten gerne zur Seite:

Raphael Hasler
Information Governance
Telefon: +41 58 792 17 33
raphael.hasler@ch.pwc.com

Jochen Richner
Tax Technology Solutions Leader
Telefon: +41 58 792 57 55
jochen.richner@ch.pwc.com

Christopher Oehri
Director, Assurance
Telefon: +41 58 792 27 57
christopher.oehri@ch.pwc.com

Weitere Informationen zum strategischen Umgang mit digitalisierten Unterlagen und Daten finden Sie in der aktuellen Ausgabe unseres Onlinemagazins
Disclose.

Übersicht über wichtige aufsichtsrechtliche Projekte im Branchensektor Banken und Asset Management

Mai 2017

Alle wichtigen aufsichtsrechtlichen Projekte mit Kommentaren zu Inhalten und Änderungen sowie aktuellem Status zu:

  • Bereichsübergreifende Vorhaben
  • Banken/Effektenhändler
  • Fondsleitungen/Anlagefonds/Vertreter ausländischer kollektiver Kapitalanlagen

Download

Dieser Beitrag ist auch auf italienisch verfügbar.

Kontakt

Bruno Gmür
Technical Partner Financial Services Banking
PwC Schweiz
+41 58 792 7317
bruno.gmuer@ch.pwc.com

SWIFT Customer Security Programme – Verbindliche Vorgaben zum Schutz der lokalen SWIFT-Infrastruktur

Die wachsende Anzahl von Cyberangriffen, auch auf Infrastrukturen von SWIFT-Teilnehmern, hat SWIFT veranlasst, ein Sicherheitsprogramm für ihre Teilnehmer zu definieren, um gemeinsam gegen Cyber-Bedrohungen zu kämpfen.

Das Sicherheitsprogramm (Customer Security Programme) wurde im April 2017 von SWIFT publiziert und definiert Anforderungen, welche von allen angeschlossenen Teilnehmern eingehalten werden müssen. Das Programm hat zum Ziel, den Informationsaustausch innerhalb der SWIFT-Community zu verbessern, einen hohen Sicherheitslevel der lokalen SWIFT-Infrastruktur bei den Teilnehmern sicherzustellen und ein Assurance-Framework zu implementieren, um den ständig wachsenden Cyber-Bedrohungen entgegenzutreten und die Fähigkeiten zur Abwehr von Cyberangriffen bei den SWIFT-Teilnehmern zu stärken.

SWIFT Customer Security Programme

Das Programm fordert jeden SWIFT-Teilnehmer auf, ein Kontroll- und Assurance-Framework zu implementieren. Das Kontroll-Framework besteht aus einem Set von 16 verbindlichen und 11 optionalen Kontrollen. Die Kontrollen bauen auf den bereits vorhandenen SWIFT-Sicherheitsrichtlinien auf und orientieren sich an Good-Practice-Standards wie NIST, ISO/IEC 27002 und PCI-DSS. Die verbindlichen Kontrollen definieren eine Grundlage, welche durch die gesamte SWIFT-Community eingehalten werden muss. SWIFT empfiehlt, ebenfalls die optionalen Kontrollen zu implementieren, um die lokale SWIFT-Infrastruktur optimal zu schützen.

Die SWIFT-Teilnehmer sind gefordert

Das SWIFT Customer Security Programme tritt per 01.01.2018 in Kraft und gilt nicht nur für Finanzdienstleister, sondern für alle Unternehmen, die am SWIFT-Netzwerk teilnehmen. Im Vorfeld muss jeder SWIFT-Teilnehmer ein Self-Assessment durchführen und seinen Stand der Einhaltung der Kontrollen an SWIFT kommunizieren (bis Ende 2017). Ab 2018 müssen alle Teilnehmer ihre Einhaltung der Kontrollen auf jährlicher Basis bestätigen. Die Bestätigung kann im Rahmen eines Self-Assessments (Self-Attestation), eines internen Audits (Self-Inspection) oder eines externen Audits (Third-Party-Inspection) erfolgen. Der Teilnehmer ist frei in der Wahl der Art der Bestätigung. Zur Qualitätssicherung wird SWIFT aber regelmässig Stichproben der Bestätigungen mittels interner oder externer Audits anordnen.

Die SWIFT-Teilnehmer müssen sich insbesondere folgende Überlegungen machen:

  • Sollen nur die verbindlichen oder auch die optionalen Kontrolle eingehalten werden
  • Wie soll das Assurance-Framework ausgestaltet werden? Reicht ein Self-Assessment aus oder soll regelmässig ein interner oder externer Audit durchgeführt werden?
  • Soll die Einhaltung der Kontrollen den anderen SWIFT-Teilnehmern publik gemacht werden?
  • Wie kann sichergestellt werden, dass die Kontrollen auch in Zukunft eingehalten werden?

Wie wir Sie unterstützen können

SWIFT Readiness Assessment

Wir können Sie dabei unterstützen, dass Sie per 01.01.2018 die SWIFT-Anforderungen einhalten, indem wir Ihren aktuellen Status beurteilen und Ihnen allfällige Lücken aufzeigen.

SWIFT-Kontrollunterstützung

Wir können Sie bei der Implementierung der Kontrollen im Rahmen eines Post-Implementation-Reviews unterstützen.

SWIFT-Compliance-Bestätigung

Wir können Sie bei der jährlichen Bestätigung der Einhaltung der SWIFT-Anforderungen unterstützen.

Falls Sie sich für das Thema interessieren, zögern Sie nicht, einen unserer Experten zu kontaktieren.

Weitere Informationen

Kontakte

Jens Probst
Director, Systems & Process
Assurance
+41 58 792 29 59
jens.probst@ch.pwc.com

Claudia Hösli
Senior Manager, Specialist Cyber Security
+41 58 792 14 85
claudia.hoesli@ch.pwc.com

Marco Schurtenberger
Senior Manager, Specialist Cyber Security
+41 58 792 22 33
marco.schurtenberger@ch.pwc.com

Part 3/3: Client-Onboarding-Prozess – entscheidende Erfolgsfaktoren sind Effizienz, Effektivität und ein einzigartiges Kundenerlebnis

Hauptvorteile eines durchgängigen (Front-to-back-)Onboarding-Prozesses

In unseren letzten beiden Blogs konnten Sie darüber lesen, warum Banken darüber nachdenken, ihren Kunden-Onboarding-Prozess zu erneuern (lesen Sie hier mehr dazu), und wir gaben einen ersten Einblick über die sieben Schritte hin zu einem optimierten, komplett digitalen Onboarding-Prozess (lesen Sie hier mehr dazu).

Auf dem Weg hin zum optimalen Onboarding-Prozess werden wir die folgenden fünf wichtigsten Vorteile gemeinsam mit Ihnen umsetzen:

1

Einen durchgängigen (Front-to-back-)Onboarding-Prozess: Informationen fliessen nahtlos von den Fronteinheiten zum Backoffice und ermöglichen ein Echtzeit-Status-Reporting.

2Transparenz in Bezug auf Beratung und Unterstützung: Schwierigkeiten werden in einer strukturierten Art und Weise angesprochen, sowie ein klarer Eskalationsprozess wird definiert.

3Effizienz: Ein durchgängiger (Front-to-back-)Prozess reduziert die Durchlaufzeit drastisch, führt zu einem besseren Kundenerlebnis und senkt die Kosten.

4Digitalisierung und Automatisierung: Der neue Prozess verbessert die Erfüllung von Compliance-Anforderungen durch die Reduktion von menschlichen Fehlern und ermöglicht eine Audit-konforme Dokumentation.

5Eindeutige und aufschlussreiche Kennzahlen: Kennzahlen ermöglichen einen Vergleich zwischen verschiedenen Teams und sind die Basis für weitere Verbesserungen.

PwC ist bewusst, dass Ihre Bank individuelle Bedürfnisse hat und daher eine massgeschneiderte Lösung für das Onboarding von neuen Kunden notwendig ist. Ein optimales Target Operating Model (TOM) berücksichtigt die speziellen Eigenschaften Ihrer Bank und garantiert einen Compliance-konformen Prozess ohne Einschränkungen beim Kundenerlebnis. PwC unterstützt Sie gerne auf dem Weg zum neuen Onboarding-Prozess.

Download PDF

 

Bitte kontaktieren Sie unsere Experten:

DaanDr. Marcel Tschanz
PwC Partner Advisory
marcel.tschanz@ch.pwc.com
+41 79 540 60 80

DaanMarc Achhammer
PwC Director Advisory
marc.achhammer@ch.pwc.com
+41 78 850 66 66

Oder unsere Spezialisten:

DaanSandro Ricklin
PwC Advisory Assistant Manager
sandro.ricklin@ch.pwc.com
+41 58 792 20 01

DaanMichael Hunkeler
PwC Advisory Assistant
michael.hunkeler@ch.pwc.com
+41 58 792 16 03

Part 2/3: Client-Onboarding-Prozess – entscheidende Erfolgsfaktoren sind Effizienz, Effektivität und ein einzigartiges Kundenerlebnis

In sieben Schritten zu einem schlanken und digitalen Onboarding-Prozess

CyberThreatLandscapeSwitzerlandSie kämpfen mit einem verstaubten Onboarding-Prozess, der nicht nur im Hinblick auf neue Regulatorien, sondern auch in Bezug auf Benutzerfreundlichkeit und Effizienz an seine Grenzen stösst (Teil 1/3)? PwC präsentiert einen 7-Stufen-Plan, wie Sie Ihr Client Onboarding zu einem schlanken, anpassbaren und hoch digitalisierten Erlebnis machen können.

1. Status-quo-Bewertung
2.Vision Ihres zukünftigen Prozesses
3. Realisierung von Verbesserungen auf verschiedenen Ebenen
4. Silos einreissen
5. Pilot starten
6. Rollout durchführen
7. Kennzahlen definieren und Erfolg messen

Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Bitte kontaktieren Sie unsere Experten:

DaanDr. Marcel Tschanz
PwC Partner Advisory
marcel.tschanz@ch.pwc.com
+41 79 540 60 80

DaanMarc Achhammer
PwC Director Advisory
marc.achhammer@ch.pwc.com
+41 78 850 66 66

Oder unsere Spezialisten:

DaanSandro Ricklin
PwC Advisory Assistant Manager
sandro.ricklin@ch.pwc.com
+41 58 792 20 01

DaanMichael Hunkeler
PwC Advisory Assistant
michael.hunkeler@ch.pwc.com
+41 58 792 16 03

Part 1/3: Client-Onboarding-Prozess – entscheidende Erfolgsfaktoren sind Effizienz, Effektivität und ein einzigartiges Kundenerlebnis

Warum Banken auf der Suche nach einer grundlegenden Neugestaltung ihrer Kunden-Onboarding-Prozesse sind

CyberThreatLandscapeSwitzerlandEin Sprichwort besagt: Es gibt keine zweite Chance, einen ersten guten Eindruck zu hinterlassen, und das gilt sicherlich für den Client-Onboarding-Prozess bei einer Bank. Finanzdienstleistungsinstitute, die ihre Effizienz und Effektivität sowie die Kundenerlebnisse (Customer Experience) im Onboarding-Prozess nachhaltig optimieren, werden gegenüber ihren Mitbewerbern im Vorteil sein.

Nicht nur im Ausland domizilierte Bankkunden, sondern häufig auch Schweizer Privatkunden sind oft erstaunt darüber, wie viel Zeit vergeht und welcher umfangreiche Papierstapel notwendig ist, bis sie als neue Kunden bei einer Schweizer Bank aufgenommen werden. Für die Bank auf der anderen Seite bedeutet dies unter Umständen, über Wochen oder sogar Monate hinweg einen hohen, ineffizienten Prüfaufwand in Kauf zu nehmen. Dies aufgrund zunehmend komplexer Genehmigungsprozesse und infolge der Anforderung, erhöhte Risikomerkmale bei den potenziellen Kunden zu erkennen respektive sämtliche kundenabhängigen regulatorischen Anforderungen bei der Neuaufnahme einzuhalten.

Unsere Gesprächspartner innerhalb der Bankenbranche weisen darauf hin, dass die Dichte von regulatorischen Anforderungen es zunehmend erschwert, das optimale Gleichgewicht zwischen Benutzerfreundlichkeit, fortschrittlichem Kundenerlebnis und gleichzeitiger Prozesseffizienz und -effektivität entlang des Onboarding-Prozesses aufrechtzuerhalten.

Zahlreiche Vorschriften – z. B. Foreign Account Tax Compliance Act (FATCA) oder „Markets in Financial Instruments Directive“ (MiFID II) sowie FIDLEG, FinfraG –, welche die Informations- und Anbahnungs-anforderungen von und an die Kunden nachhaltig verändern, zwingen Banken, ihre Weisungen, Prozesse und Systeme systematisch anzupassen. Mehrere Finanzdienstleister sehen darin jedoch eine Chance und haben damit begonnen, Benutzerfreundlichkeit, Effizienz und Effektivität als potenzielle Unique Selling Propositions (USPs) zu nutzen, um sich dadurch einen wichtigen Wettbewerbsvorteil bei der Neukundengewinnung zu verschaffen.

PwC kann Sie bei der Umsetzung einer geplanten Neugestaltung Ihres Onboarding-Prozesses zielgerichtet unterstützen, damit Sie das Fundament für ein stark verbessertes Nutzenversprechen an Ihre Kunden legen können – hin zu einer optimierten Prüf- und Kontrollautomatisierung, einer komplexitätsabhängigen Prozessmodularisierung, einer geräteunabhängigen End-to-End-Digitalisierung sowie einer kundenspezifischen Individualisierung.

 

Bitte kontaktieren Sie unsere Experten:

DaanDr. Marcel Tschanz
PwC Partner Advisory
marcel.tschanz@ch.pwc.com
+41 79 540 60 80

 

DaanMarc Achhammer
PwC Director Advisory
marc.achhammer@ch.pwc.com
+41 78 850 66 66