Liechtenstein unterzeichnet ein weiteres DBA mit Monaco

Gemäss Medienmitteilung der Liechtensteinischen Regierung vom 29. Juni 2017 hat Liechtenstein ein weiteres Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) mit Monaco unterzeichnet. Das DBA zwischen Liechtenstein und Monaco bezweckt die Rechtssicherheit von Investoren zu erhöhen und die enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern zu stärken.

Das DBA orientiert sich am aktuellen internationalen OECD-Standard. Es berücksichtigt die Ergebnisse des BEPS-Projektes der OECD und d G20-Länder, welches sich gegen die Steuervermeidung im grenzüberschreitenden Kontext richtet. Der Informationsaustausch ist nach internationalem Standard geregelt, wobei vorgesehen ist, dass der automatische Informationsaustausch (AIA) über das Instrument der Multilateralen Behördenvereinbarung (Multilateral Competent Authority Agreement; MCAA) abgewickelt werden wird.

Wir gehen davon aus, dass das neue DBA mit Monaco noch in diesem Jahr durch den Liechtensteinischen Landtag genehmigt wird, wodurch ein Inkrafttreten per 1. Januar 2018 möglich sein sollte.

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