Studie «2016 Chief Digital Officer» – digitale Verantwortung steigt

Strategy& fühlt mit der jüngsten Studie «2016 Chief Digital Officer» den Puls der Digitalisierungsverantwortung. Die Erhebung zeigt, dass ein Drittel der Schweizer Führungsgremien diese einem Chief Digital Officer (CDO) übertragen, vor allem in der Finanzbranche. Das Profil des CDOs variiert – nicht aber dessen Verpflichtung.

Mit der Studie «2016 Chief Digital Officer» beleuchtet Strategy& die Verantwortung für die digitale Transformation in den 2’500 grössten börsenkotierten Unternehmen weltweit (davon 49 in der Schweiz). Als CDO gelten Führungskräfte, die mit der Digitalisierungsstrategie ihres Unternehmens beauftragt werden. Die Auswertung macht deutlich: Der Chief Digital Officer erobert die Chefetagen. 2015 hatten 6% der Studienteilnehmer einen CDO angestellt; 2016 waren es bereits 19%. 60% der befragten CDOs wurden von 2015 bis 2016 eingestellt. Europa, der Nahe Osten und Afrika (EMEA) verzeichnen die weltweit höchste CDO-Dichte und den stärksten Zuwachs (+30%). Die Schweiz belegt in Europa mit 33% den fünften Platz.

Die Schweizer Finanzdienstleistungsbranche hat die Zeichen der Zeit offensichtlich erkannt und setzt für die konsequente Umsetzung einer Digitalstrategie entsprechende Führungskompetenzen ein. So führt der Finanzsektor das Ranking des CDO-Anteils in der Schweiz an: mit 67% die Versicherer, gefolgt von den Banken mit 50%. Sie digitalisieren nicht nur ihre Kundenaktivitäten, sondern auch ihre internen Abläufe.

Den klassischen CDO gibt es nicht. Die Hälfte der Schweizer CDOs sind Mitglied des Verwaltungsrats, 38% tragen individuelle Titel wie etwa «Head of Digital», 6% bekleiden die Position eines Vizepräsidenten und 6% eines Direktors. Fast zwei Drittel wurden aus den eigenen Reihen rekrutiert. Weibliche CDOs gibt es nur gerade 13%. Die Karrierestufe davor liegt bei 38% der CDOs im Marketing, Verkauf oder Kundenservice. Ein Drittel bringt einen technischen und ein Viertel einen Consulting-, Strategie- oder Business-Development-Hintergrund mit. Die Bedeutung der technischen Erfahrung hat zugenommen. So stammten 2016 bereits 32% und damit mehr als doppelt so viele CDOs als im Vorjahr aus dem technischen Bereich.

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Dr. Daniel Diemers
Partner Financial Services, Strategy& Schweiz
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Steuervorlage 17: Bundesrat präsentiert Eckdaten der geplanten Reform

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 9. Juni 2017 die Eckdaten der geplanten Reform der Schweizer Unternehmenssteuern bestätigt, welche das Steuerungsorgan als Empfehlung zu Handen des Bundesrates verabschiedet und mittels Medienmitteilung am 1. Juni 2017 bereits vorgestellt hatte. Mit der Steuer-vorlage 17 (SV 17) werden drei Hauptziele verfolgt: Zunächst gilt es, die Standortattraktivität der Schweiz zu sichern. Weiter beabsichtigt die Reform, angesichts des veränderten internationalen Umfelds die Akzeptanz des schweizerischen Steuersystems auch weiterhin zu bewahren. Schliesslich soll die SV 17 für genügend ergiebige Steuererträge auf allen Ebenen sorgen. Diese Ziele sind grundsätzlich identisch mit jenen der Unternehmenssteuerreform III (USR III), welche am 12. Februar 2017 durch das Schweizer Stimmvolk mit einer Quote von fast 60% abgelehnt wurde. Die SV 17 wird deshalb ausgewogener ausgestaltet. Die steuerlichen Sonderregelungen werden im Vergleich zur USR III etwas restriktiver gefasst und die Interessen der Städte sowie der Gemeinden höher gewichtet.

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Sinkende Altersleistungen – „ Contribution Matching“ als Ausweg?

Tiefe oder sogar negative Zinssätze und unsichere Wachstumsaussichten werden in der Schweiz zur neuen Normalität. Dies hat finanzielle Auswirkungen auf die Vorsorgeeinrichtungen – Druck auf den Deckungsgrad, Schwierigkeiten bei der Auswahl an geeigneten Investitionsmöglichkeiten und Fokus auf Kostentransparenz. Dieses Umfeld birgt auch Herausforderungen für die Versicherten und – als Konsequenz – deren Arbeitgeber. Die Höhe der erwarteten Altersleistungen ist gesunken. Was bedeutet das für Arbeitnehmer und Arbeitgeber?

Vor 10 Jahren konnte eine versicherte Person auf dem investierten Alterskapital höhere Erträge erwarten als heute. Im Jahr 2007 lag der für das BVG-Obligatorium festgelegte Mindestzins bei 2.50%, heute ist er bei 1.0%. Im selben Zeitraum sind die Kapitalmarktzinsen von zehnjährigen Bundesobligationen sogar von 2.6% auf -0.1% gefallen. Dies beeinflusst nicht nur die erwarteten Erträge auf den Sparkapitalien, sondern auch die Kosten für ein lebenslänglich gleichbleibendes Einkommen nach der Pensionierung. Die Lebenserwartung für Pensionäre ist im entsprechenden Zeitraum um ca. 1 Jahr für Frauen und ca. 2 Jahre für Männer gestiegen, was ebenfalls finanziert sein muss.

All diese Faktoren hatten einen grossen Einfluss auf die Altersleistungen. Basierend auf unseren Berechnungen konnte eine 40-jährige Person im Jahr 2007 mit einem Sparkapital von CHF 7‘100 eine jährliche Rente von CHF 1‘000 erwarten. Heute müsste eine 40-jährige Person für dieselbe Rente CHF 14‘700 angespart haben – mehr als eine Verdoppelung der Pensionierungskosten innerhalb von 10 Jahren. Die Inflationserwartungen sind im gleichen Zeitraum zwar gesunken; bereinigt um diesen Faktor sind die Pensionierungskosten aber immer noch höher.

Was können Vorsorgeeinrichtungen tun?

Vorsorgeeinrichtungen verfolgen nach unseren Erfahrungen die Absicht, das bisherige Leistungsniveau zu erhalten und gleichzeitig die eingegangenen Rentenversprechen zu finanzieren. Aber Vorsorgeeinrichtungen befinden sich in einer Art Nullsummen-Spiel – ohne zusätzliche Finanzierung werden die Arbeitnehmer zwangsweise durchschnittlich tiefere Leistungen erhalten, wenn die Ergebnisse nicht den Erwartungen entsprechen. Fundierte Analysen und Hochrechnungen der zu erwartenden Altersleistungen kombiniert mit einer verständlichen Kommunikation könnte das Beste sein, was Vorsorgeeinrichtungen in dieser Situation machen können. Andere Massnahmen fallen auf die Arbeitnehmer und Arbeitgeber in der Rolle als Leistungsempfänger resp. (indirekter) Kostenträger der Altersleistungen zurück.

Was bedeutet dies für die Arbeitnehmer und die Arbeitgeber?

Höhere Erträge erzielen? In herkömmlichen Schweizer Vorsorgeplänen nach dem Kollektivitätsprinzip teilen Arbeitnehmer die Erträge nach Höhe ihres Sparkapitals untereinander auf. Dies beschränkt die Möglichkeit, höhere Risiken mit potenziell höheren Renditeerwartungen einzugehen. Lediglich für höhere Einkommen ist es möglich, innerhalb eines Vorsorgeplanes nach Art. 1e BVV2 individuelle Strategien zu wählen. Diese Pläne können für die Suche nach höheren Renditen genutzt werden, sind aber möglicherweise nicht für alle geeignet.

Höheres Rentenalter? Wenn das Beitragsniveau stabil bleibt und trotzdem die gleiche Altersleistung resultieren soll, müssen Arbeitnehmer später in Rente gehen. In gewisser Weise ist dies nachvollziehbar; steigt die Lebenserwartung ohne Anpassung des Rentenalters, erhöht sich der Anteil unseres Lebens als Rentenbezüger. Arbeitgeber müssen sich möglicherweise auf Auswirkungen vorbereiten, die der Alterseffekt auf ihr Unternehmen haben kann – nicht nur in Bezug auf Rekrutierung und Bindung der Mitarbeitenden, sondern auch auf ihre Unternehmensstrategie und Absatzmärkte.

Höhere Arbeitgeberbeiträge? Als eine mögliche Antwort könnten die Arbeitgeber höhere Beiträge leisten. Jedoch sehen sich diese selber ökonomischen Herausforderungen mit grösser werdender Konkurrenz und höherem Erfolgsdruck gegenübergestellt. Für die meisten Unternehmen sind höhere Kosten oder die Investitionen von zusätzlichen Geldmitteln nicht verträglich.

Höhere Arbeitnehmerbeiträge? Eine andere Möglichkeit besteht darin, den Versicherten das Bewusstsein zu stärken, welche Optionen ihnen zur Verfügung stehen. Zusätzliche freiwillige Arbeitnehmerbeiträge (Einkäufe) sind in der Regel steuerlich abzugsfähig. Jedoch zeigen Arbeitnehmer zum Teil zu wenig Vertrauen in ihren Vorsorgeplan und sind nicht bereit, eigene Mittel bis zur Pensionierung nicht mehr zur Verfügung zu haben.

Wie können Unternehmen weitere Anreize schaffen, um Arbeitnehmer zu mehr Beiträgen zu bewegen? Ein Blick ins Ausland könnte helfen.

Könnte „Matching“ ein Teil der Lösung sein?

In den USA wie auch in Grossbritannien ist das sogenannte „Contribution Matching“ weit verbreitet. Dabei werden Beiträge der Arbeitnehmer durch Beiträge des Arbeitgebers ergänzt. Dies kann im Verhältnis 1:1 geschehen – z.B. wenn der Arbeitnehmer 2% des Salärs einzahlt, leistet der Arbeitgeber ebenfalls 2% – oder in jedem anderen Verhältnis wie z.B. 2:1 oder 1:2.

Matching weist zwei grosse Vorteile auf: (1) Für Arbeitnehmer wird ein Anreiz geschaffen, höhere Beiträge zu leisten und (2) die Ausgaben für den Arbeitgeber fallen dort an, wo sie für den Arbeitnehmer am meisten Wert generieren. Einer unserer Kunden hinterfragte das übliche Schweizer Modell, in welchem der Arbeitgeber den gleichen Prozentsatz für alle Arbeitnehmer zu zahlen hat, die Arbeitnehmer aber ihr Beitragslevel wählen können: „Warum können Arbeitnehmer weniger einzahlen, aber ich kann es ihnen nicht gleich tun?“ Eine durchaus nachvollziehbare Frage, welcher durch Matching entgegnet werden kann.

Die Problematik liegt in der Schweizer Gesetzgebung, welche die Anwendungsmöglichkeiten des Matching innerhalb eines regulären Vorsorgeplans einschränkt. Konkret muss innerhalb eines Kollektivs von Arbeitnehmern definiert durch objektive Kriterien (z.B. Alter, Dienstgrad etc.) der gleiche Arbeitgeberbeitrag gelten. Ein „Matching“ ist aber über Einkäufe in die Sparkapitalien umsetzbar. Mit dem richtigen Plandesign ist es also möglich, Matching in einem Schweizer Plan zu implementieren.

Dies wird aber nicht in jeder Situation möglich sein, da Einkäufe gewissen Limiten und Restriktionen unterliegen. Die technische Verwaltung kann ebenfalls komplexer werden. Aber in schwierigen Zeiten braucht es für die Altersleistungen möglicherweise neue Lösungsansätze.

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Richard Köppel
Pensionskassen-Experte SKPE, Poeple and Organisation
Tel. +41 58 792 11 72
richard.koeppel@ch.pwc.com
Adrian Jones
Director, People and Organisation
Tel. +41 58 792 40 13
adrian.jones@ch.pwc.com

 

Zero-Night-DRG – Ein Diskussionsvorschlag zur Stärkung der Ambulantisierung im Spital

Die Ambulantisierung der Medizin birgt grosse Spar- und Qualitätspotenziale für das Schweizer Gesundheitswesen. Gegenläufige Anreizstrukturen verlangsamen jedoch diesen Trend. Bereits in der Studie «Ambulant vor stationär. Oder wie sich eine Milliarde Franken jährlich einsparen lassen» von 2016 haben wir diverse Lösungsansätze vorgeschlagen, darunter auch die Empfehlung, spitalambulante Pauschalen (sogenannte Zero-Night-DRG) einzuführen. Angesichts des grossen öffentlichen Interesses an einem solchen Ansatz und entsprechender Initiativen von GDK und H+ haben wir den Lösungsansatz von Zero-Night-DRG im Folgenden weiter konkretisiert.

Die Kernaussagen aus dem Diskussionsvorschlag:

    • Die Ambulantisierung wird durch Fehlanreize in der Finanzierung verlangsamt.
    • Spitalambulante Pauschalen werden von verschiedenen Anspruchsgruppen, inkl. GDK und H+, als eine Lösungsoption angesehen.
    • Der Lösungsvorschlag Zero-Night-DRG könnte als Massnahme die Ambulantisierung im spitalambulanten Bereich beschleunigen und entsprechenden Betriebsmodellen von Spitälern zum Durchbruch verhelfen.
    • Ein konkreterer Vorschlag zu Struktur, Abgrenzung, Tariforganisation etc. einer solchen Zero-Night-DRG ist als Diskussionsanstoss aufgeführt. Dieser wäre mit den Tarifpartnern weiter zu konkretisieren.

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Gerne stehen wir für weiterführende Diskussionen zur Verfügung.

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Philip Sommer
Director, Head Advisory Healthcare
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philip.sommer@ch.pwc.com

Elektronische Rechnungsstellung (E-Rechnung) – Ein Leitfaden für Unternehmen und Institutionen

Die elektronische Rechnung (E-Rechnung) bietet gegenüber der Papierrechnung pwc_e_rechnungstellungerhebliche Kostenvorteile und ein verbessertes Betriebskapital für Unternehmen. Gleichzeitig setzen immer mehr Behörden und Unternehmen, von KMU bis zu multinationalen Konzernen, auf die Vorteile der E-Rechnung.  Dabei werden Unternehmen, welche immer noch auf konventionelle Papierrechnungen setzen immer häufiger mit zusätzlichen Gebühren belastet oder ganz von der Geschäftsbeziehung ausgeschlossen. Bei der Umsetzung gibt es Herausforderungen, Unsicherheiten und Risiken. Diese lassen sich bei korrekter Planung und Umsetzung jedoch adressieren.

Mit dem vorliegenden Dokument legen wir Ihnen als Verantwortungs- und Entscheidungsträgern von KMU und Institutionen einen Leitfaden in die Hand, der Sie bei der Planung und Einführung einer elektronischen Rechnungsstellung unterstützen soll. Hier finden Sie eine Übersicht über die wichtigsten rechtlichen Grundlagen, die Vor- und Nachteile sowie die Schlüsselrisiken. Ausserdem geben wir Ihnen unsere Empfehlungen ab, was Sie bei der Einführung von E-Rechnungen beachten sollten und wie Sie zielführend vorgehen. Dabei haben wir uns bewusst auf die Kernthemen unter der Schweizer Gesetzgebung konzentriert und auf eine abschliessende Abhandlung sämtlicher steuerlichen und handelsrechtlichen Rahmenbedingungen verzichtet.

Gerne unterstützen wir Sie und stehen für Fragen zur  Verfügung, wenn es um die Einführung der E-Rechnung im internationalen Kontext geht.

Hier gelangen Sie zum vollständigen Leitfaden.

Falls Sie Ihre Pläne für die Einführung einer elektronischen Rechnungsstellung mit einem Experten besprechen möchten, stehen Ihnen diese Spezialisten gerne zur Seite:

Raphael Hasler
Information Governance
Telefon: +41 58 792 17 33
raphael.hasler@ch.pwc.com

Jochen Richner
Tax Technology Solutions Leader
Telefon: +41 58 792 57 55
jochen.richner@ch.pwc.com

Christopher Oehri
Director, Assurance
Telefon: +41 58 792 27 57
christopher.oehri@ch.pwc.com

Weitere Informationen zum strategischen Umgang mit digitalisierten Unterlagen und Daten finden Sie in der aktuellen Ausgabe unseres Onlinemagazins
Disclose.

Der Countdown läuft: Ein Jahr noch zur Anpassung an die EU-Datenschutzgrundverordnung

Am 25. Mai 2016 ist die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union (EU) in Kraft getreten. Nach der zweijährigen Übergangsfrist wird sie genau in einem Jahr am 25. Mai 2018 direkt und unmittelbar gelten.

Das neue EU-Datenschutzrecht bringt substanzielle Änderungen für Unternehmen, die mit personenbezogenen Daten umgehen: Dazu zählen die neuen Anforderungen an die Transparenz, die Verhältnismässigkeit sowie die Nachweisbarkeit der gesetzeskonformen Datenbearbeitung. Diese stellen viele Unternehmen vor grosse Herausforderungen. Zudem führt das neue Recht zu einer substanziellen Stärkung der Stellung der betroffenen Personen – der Datensubjekte. Diese haben nach der DSGVO klar geregelte Rechte. Zu nennen sind das Recht auf Auskunft, auf Berichtigung und Löschung von personenbezogenen Daten, auf Einschränkung der Bearbeitung, auf Übertragbarkeit ihrer Daten oder auf Widerspruch gegenüber einer Bearbeitung. All diesen Rechten müssen Unternehmen als Datenverantwortliche gerecht werden.

Nebst zahlreichen Aufgaben für Unternehmen werden den Datenschutzaufsichtsbehörden neue Kompetenzen und Durchsetzungsinstrumente zuteil. Zu den massgeblichen Neuerungen zählen die verschärften Sanktionen von bis zu EUR 20m oder 4% des Jahresumsatzes des betroffenen Unternehmens, je nachdem, welcher der Beträge höher ist.

Empfehlung

Schweizerische Unternehmen, die (z.B. aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit auf dem europäischen Markt) der DSGVO unterstehen, haben nun noch ein Jahr Zeit, um sich an die neuen Vorgaben der DSGVO anzupassen. Die Anforderungen sind zu analysieren, Lücken zu identifizieren und Massnahmen sind zu planen und umzusetzen. Es gilt, vorbereitet zu sein.

Kontakte:

Susanne Hofmann
Legal Compliance Leader
+41 58 792 17 12
Email

Michael Adrian Meyer
Legal Services – Senior Manager
+41 58 792 51 31
Email

Reto Häni
Partner and Leader Cybersecurity
+41 58 792 75 12
Email

Idir Laurent Khiar
Legal Services – Assistant Manager
+41 58 792 17 51
Email

«CEO Success Study 2016» – weniger Sesselrücken auf Chefetage

Mit der «CEO Success Study 2016» präsentiert Strategy& die jüngsten Entwicklungen an der Spitze der weltweit grössten kotierten Unternehmen. Das Bild ist positiv – und facettenreich zugleich.

Mit der Publikation «CEO Success Study 2016» von Strategy& untersuchte die Strategieberatung von PwC die 2500 international grössten börsenkotierten Konzerne und weitere 300 Firmen im deutschsprachigen Raum (DACH). Die Auswertung macht deutlich: Der C-Level ist stabiler geworden. Zu dieser Kontinuität beigetragen haben ein positives wirtschaftliches Umfeld, die generell erfreuliche Performance der Unternehmen und aktuelle politische Unsicherheiten. Nur gerade 12.7% aller CEOs haben ihren Posten gewechselt; 17.6% waren es im Vorjahr.

Aber: Noch immer sitzen kaum Frauen im Chefsessel. Weltweit nahmen 2016 nur gerade zwölf weibliche Führungspersonen eine CEO-Position an. Das entspricht einem Anteil von 3.6% der Neubesetzungen im Führungsstab. Dass sich die Frauenpower auf oberster Stufe nicht entfalten kann, ist auf ein traditionelles Rollenverständnis, kulturelle Hürden und fehlende Vorbilder zurückzuführen.

Die Nachfolge der operativen Leitung wird wieder langfristiger geplant und vermehrt mit internen Kandidaten geregelt. 2016 wurden weltweit 82% der CEO-Posten intern neu vergeben. In der DACH-Region waren es durchschnittlich 75%, wobei dieser Anteil in der Schweiz deutlich tiefer lag als in Deutschland.

Schweizer Konzerne legen besonderen Wert auf Weltläufigkeit: 62% setzen auf international erfahrene CEOs. 57% der neuen Chefs in der DACH-Region und damit mehr als doppelt so viele wie weltweit bringen internationale Arbeitserfahrung mit.

Die Studie zeigt einen Anstieg von CEO-Kündigungen aufgrund moralischer Fehltritte. Zwischen 2012 und 2016 haben 5.3% der CEOs mit dieser Begründung demissioniert, während es über die fünf Jahre zuvor nur 3.9% waren. Da die öffentliche Aufmerksamkeit und Resonanz in diesem Thema lauter und kritischer geworden ist, wurden die Regularien für die Chefetage verschärft.

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Alex Koster
Geschäftsführer, Strategy& Schweiz
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alex.koster@strategyand.ch.pwc.com

Druckfrische Studie: Family Governance als Königsdisziplin

Schweizer Familienunternehmen im Fokus

Mit der Studie «Familienunternehmen 2016 – Family Governance als Königsdisziplin» beleuchten wir die Herausforderungen von Familienunternehmen in der Schweiz und setzen einen Schwerpunkt bei der Orchestrierung der Inhaberfamilie.

In der Brust von Familienunternehmern schlagen oft zwei Herzen: das des Unternehmens und das der Familie. Die hohe Kunst liegt darin, beide Pulsschläge miteinander in Einklang zu bringen und auf den Rhythmus äusserer Impulse wie der Globalisierung oder der Digitalisierung abzustimmen. Zu diesem Thema kommen die führenden Köpfe dreier Schweizer Familienunternehmen zu Wort.

Die Studie gibt Ihnen einen umfassenden Einblick in die Welt der Familienunternehmen.

Download Studie

 

Noch mehr Informationen zur Family Governance erhalten Sie im Handbuch „Governance im Familienunternehmen“. Bestellen Sie das Buch jetzt kostenlos.

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Salesforce Essentials Zürich

Neue Wege gehen und Kunden begeistern

Am 04. Juli präsentieren Schweizer Unternehmen ihre Digitalisierungs-Projekte.

Diese kostenfreie Veranstaltung bietet Ihnen die Möglichkeit, mehr über die digitalen Technologien von morgen zu erfahren. Erleben Sie auch Nicole Brandes live. Die Autorin und Zukunftsforscherin spricht über die gegenwärtige technologische Revolution und ihre vielfältigen Auswirkungen auf Unternehmen und Arbeit.

In inspirierenden Vorträgen berichten dann die Unternehmen Vontobel, ABB, Hublot, Neue Zürcher Zeitung, Sonova, Livit, wefox und viele weitere Pioniere wie sie die Bereiche Vertrieb, Kundenservice, Marketing und Anwendungsentwicklung mit Salesforce transformieren und sich mit Ihren Kunden auf neue Art und Weise vernetzen.

Nutzen Sie die Gelegenheit um sich über Ihre Digitalisierungs-Projekte auszutauschen. Natürlich bleibt auch genügend Zeit sich mit unseren PwC Experten über Ihre Digitalisierungsprojekte auszutauschen oder mit anderen Firmen aus Ihrer Region zu networken.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Daten:

04. Juli 2017, 08:30 Uhr

Samsung Hall, Zürich,
Hoffnigstrasse 1,
8600 Dübendorf

Hier geht es zur Anmeldung

Kontakt

Alexander Schultz-Wirth
Partner Business Technology Consulting
PwC Schweiz
+41 58 792 47 97
alexander.schultz-wirth@ch.pwc.com

Konferenz – Regulatory meets FinTech

Die Regulierung im Finanzbereich eilt mit großen Schritten voran. Aufgrund einer globalen Kundenbasis sind Finanzintermediäre mit Sitz innerhalb und außerhalb der EU gleichermaßen betroffen. Prozesse und Strategien müssen angepasst werden um auch zukünftig wettbewerbsfähig zu sein.

PwC und WM Datenservice werden an dieser Regulierungskonferenz nicht nur einen Einblick in die derzeitigen regulatorischen Herausforderungen für Finanzintermediäre aufgrund von MiFID II gewähren. Es werden von dedizierten Lösungsanbietern am Markt verfügbare, technische Möglichkeiten vorgestellt um regulatorischen Herausforderungen zu adressieren.

Die Teilnehmer erhalten detaillierte Einblicke in die verfügbaren Produkte um für das jeweils eigene Geschäftsmodell relevante Lösungen zu identifizieren und automatisierte Prozesse zu implementieren.

Daten

Donnerstag, 6. Juli 2017
13.00 – 17.00 Uhr
Im Anschluss laden wir Sie gerne zu einem Apéro ein.

Zunfthaus zur Saffran
Limmatquai 54
8001 Zürich

Programm

Ein detailliertes Programm finden Sie hier.

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Günther Dobrauz
Partner, Leader Legal FS Regulatory & Compliance Services
+41 58 792 1497
guenther.dobrauz@ch.pwc.com

Michael Taschner
Senior Manager, Legal FS Regulatory and Compliance Services
+41 58 792 1087
michael.taschner@ch.pwc.com

Steve Hafner
Manager, Legal FS Regulatory and Compliance Services
+41 58 792 1838
steve.hafner@ch.pwc.com

Philipp Rosenauer
Manager, Legal FS Regulatory and Compliance Services
+41 58 792 1856
philipp.rosenauer@ch.pwc.com