Spontaner Austausch von Steuerrulings (2/2)

Die Implementierung des spontanen (d.h. unaufgeforderten) Austausches von verfügbaren Informationen über schädliche Steuerrulings (BEPS Massnahme 5) schreitet in der Schweiz weiter fort. In einem ersten Post wurde ausgeführt, was als schädlicher Geschäftsvorfall im Sinne der BEPS Massnahme 5 angesehen wird und was die rechtliche Grundlage für den spontanen Austausch von Steuerinformationen ab dem 1. Januar 2018 in der Schweiz bildet.

Verfahren

Anstelle der Steuerrulings selbst sollen auf Basis eines Muster-Meldeformulars nach den Vorgaben von BEPS Massnahme 5 („Template“) insbesondere Informationen über den Inhalt, das Datum der Erteilung und den Zeitraum der Gültigkeit des Steuerrulings sowie Angaben zur Identifikation des Steuerpflichtigen und der involvierten Parteien ausgetauscht werden.

Für die Erhebung dieser Informationen melden sich die Steuerbehörden aktuell bei den Steuerpflichtigen. In diesem Zusammenhang können die Steuerpflichtigen auch die Kündigung von einem Steuerruling beantragen, falls ein potentieller Austausch mit ausländischen Steuerbehörden nicht erwünscht wäre.

Die ausgefüllten Templates müssen durch die Steuerbehörden bis spätestens zum 2. März 2018 (für Steuerrulings erteilt ab 2017) bzw. 30. September 2018 (für Steuerrulings erteilt zwischen 2010 und Ende 2016) an die zuständige Abteilung der ESTV weitergeleitet werden. Sofern die erhaltenen Informationen für den spontanen Austausch qualifizieren, werden sie von der zuständigen Abteilung der ESTV grundsätzlich innerhalb von 3 Monaten an die betroffenen Staaten übermittelt. Der Steuerpflichtige wird jedoch, sofern kein Ausnahmetatbestand vorliegt, vorgängig über den bevorstehenden Austausch der Informationen unterrichtet und kann eine Beschwerde gegen den Entscheid der ESTV erheben. Der Entscheid der ESTV ist wiederum beschwerdefähig und zwar beim Bundesverwaltungsgericht.

Spontaner Austausch von Steuerrulings (1/2)

Informationen für steuerliche Zwecke wurden durch die Schweizer Steuerbehörden bisher nur auf Ersuchen eines anderen Staates auf der Basis eines bestehenden Doppelbesteuerungsabkommens ausgetauscht. Das internationale Bestreben nach erhöhter Transparenz in Steuerbelangen führte im Rahmen des Base Erosion and Profit Shifting (BEPS) Projekts der OECD und den G-20-Staaten zur Ausarbeitung von Regelungen für die Einführung des spontanen Austausches von Steuerrulings sowie zur Offenlegung von konzerninternen Verrechnungspreisdokumentationen.

OECD BEPS Massnahme 5

Im Rahmen von BEPS Massnahme 5 wurde die Einführung des spontanen (d.h. unaufgeforderten) Austausches von verfügbaren Informationen über schädliche Steuerrulings gefordert. Auf Antrag eines Steuerpflichtigen erteilte verbindliche Vorabzusagen einer Steuerbehörde betreffend Steuerfolgen eines bestimmten für BEPS schädlichen Geschäftsvorfalles sollen spontan mit ausländischen Steuerbehörden ausgetauscht werden.

Als schädlich im Sinne von BEPS werden insbesondere Vorabzusagen bezüglich präferenzielle Steuerregimes, Gewinnanpassungen, Betriebsstätten, Durchlaufgesellschaften sowie unilaterale Verrechnungspreisrulings erachtet. Der spontane Austausch von Informationen zu derartigen Steuerrulings soll mit den Ansässigkeitsstaaten der direkten und der obersten Muttergesellschaft des Steuerpflichtigen sowie den Ansässigkeitsstaaten von sämtlichen nahestehenden Dritten, mit denen der Steuerpflichtige gemäss dem Steuerruling eine Transaktion tätigt, stattfinden. Insbesondere müssen Informationen zu Betriebsstättenrulings an den Ansässigkeitsstaat des Hauptsitzes bzw. der Betriebsstätte übermittelt werden.

Implementierung der BEPS Empfehlung

Für die Schweiz bildet das Übereinkommen des Europarates und der OECD über die Amtshilfe in Steuersachen (Amtshilfeübereinkommen) die rechtliche Grundlage für den spontanen Austausch von Steuerinformationen, worunter auch Informationen über Steuerrulings fallen. Das Amtshilfeübereinkommen, dessen Mitgliederkreis sich fortlaufend erweitert, ist in der Schweiz seit 2017 in Kraft und wird ab 2018 für die Zwecke des spontanen Austauschs von Informationen über Steuerrulings anwendbar.

Die Schweiz wird den spontanen Austausch von Informationen bezüglich den vom Bund, den Kantonen sowie den Gemeinden erhobenen Steuern auf Einkommen und Vermögen bzw. Gewinn und Kapital sowie betreffend die Verrechnungssteuer anwenden. Voraussetzung ist, dass die Informationen für den anderen Staat voraussichtlich erheblich sind.

Durch Anpassungen des Steueramtshilfegesetzes (StAhiG) und der Steueramtshilfeverordnung (StAhiV) verankerte die Schweiz den spontanen Informationsaustausch sowie die Empfehlung von BEPS bezüglich Steuerrulings zusätzlich auch im nationalen Recht. Auf dieser Basis soll die ESTV ab dem 1. Januar 2018 Informationen über schädliche Steuerrulings, die nach dem 1. Januar 2010 erteilt wurden und für am 1. Januar 2018 und später beginnende Steuerperioden noch anwendbar sind, unaufgefordert mit den im Einzelfall betroffenen Steuerbehörden der Mitgliedstaaten des Amtshilfeübereinkommens austauschen. Da dieser Austausch unmittelbar auf dem Steueramtshilfeübereinkommen basiert, ist es unerheblich, ob mit den entsprechenden Mitgliedstaaten des Amtshilfeübereinkommens (separat) ein Doppelbesteuerungsabkommen mit entsprechender Informationsaustauschklausel abgeschlossen wurde.

In einem zweiten Teil erfahren Sie mehr über die praktische Umsetzung (Verfahren) des spontanen Austausches von Steuerrulings in der Schweiz.

Aufgepasst bei Quellensteuer auf Essensentschädigung

Spesen werden üblicherweise für effektive Auslagen nach Belegen vergütet. Bei der Vergütung von notwendigen Auslagen für auswärtige Verpflegung aufgrund eines beruflichen Einsatzes können auch Fallpauschalen angewendet werden. Bei einem echten Auslagenersatz für Geschäftsspesen gehören Spesenentschädigungen nicht zum massgebenden Lohn für die Sozialversicherungen. Einige Kantone nehmen Entschädigungen für Mittagessen auf Geschäftsreisen von dieser Regel aus, selbst wenn ein genehmigtes Spesenreglement vorliegt.

Der Quellensteuer unterliegt Bruttoeinkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit. Darunter fallen zum Beispiel der Monatslohn, Provisionen, Zulagen, Gratifikationen, Trinkgelder oder geldwerte Vorteile aus Mitarbeiterbeteiligungen. Auch Ersatzeinkünfte wie Taggelder der Arbeitslosen-, Invaliden- oder Unfallversicherung und Renten der Invaliden- oder Unfallversicherung unterliegen bei quellensteuerpflichtigen Personen der Besteuerung an der Quelle. Besteuert wird grundsätzlich anhand eines progressiv gestalteten Tarifs, dessen Höhe vom Bruttoeinkommen abhängt. Einige Kantone legen der Besteuerung das monatliche Bruttoeinkommen zu Grunde. Andere verteilen die Steuerlast über einen Jahresausgleich.

Der individuelle Quellensteuertarif berücksichtigt die sozialen Gegebenheiten der steuerpflichtigen Person in mehrfacher Hinsicht. Berücksichtigt werden der Zivilstand, die Anzahl Kinder und ob eine Kirchensteuerpflicht besteht oder nicht. Auch weitere Abzüge, die ein normal Steuerpflichtiger in Abzug bringen kann – etwa Kosten (oder Teilkosten) für den Arbeitsweg, NBU-Abzug und BVG-Beitrag Arbeitgeber oder auswärtige Verpflegung –, sind im Tarif enthalten. Der Ersatz von Berufsauslagen wie Reisespesen ist grundsätzlich nicht der Quellensteuer unterworfen, solange geschäftlich bedingte effektive Auslagen gegenüberstehen. Fallpauschalen, die in einem genehmigten Spesenreglement festgehalten sind, unterliegen grundsätzlich ebenfalls nicht der Quellensteuer.

Dieser Grundsatz wird allerdings durchbrochen, wenn regelmässig Entschädigungen für Mittagessen ausserhalb des üblichen Arbeitsortes ausgerichtet werden. Das gilt sowohl, wenn ein genehmigtes Spesenreglement vorliegt, als auch bei der Abrechnung gemäss Randziffer 52 der Wegleitung zum Lohnausweis. Diese Praxis ist seit 2016 auch explizit in den Muster-Spesenreglementen beispielsweise des Kantons Zürich festgehalten. Sie stützt sich auf Randziffer 14 der Weisung zur Durchführung der Quellensteuer für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vom 22. April 2016 (ZStB Nr. 28/053). Auch wenn sich viele Arbeitgeber dieser Pflicht zur Aufrechnung nicht bewusst sind, stellt die nun explizite Aufführung keine Praxisänderung dar, sondern dient der Klarstellung. Denn wenn ein Arbeitnehmer für diese Auslagen nicht selber oder nur teilweise aufkommen muss, stimmt die Quellensteuerbasis so nicht.

Mit genehmigten Spesenreglementen wurde jeweils lediglich bestätigt, dass durch die Verpflegungsentschädigungen kein zusätzliches steuerpflichtiges Einkommen realisiert wird, da die Spesenreglemente steuerlich als angemessen betrachtet werden. Inwieweit nach der Gewährung von Verpflegungsentschädigungen noch Anspruch auf den Verpflegungskostenabzug (Berufskosten) besteht, wird im ordentlichen Veranlagungsverfahren geprüft. Bei quellensteuerpflichtigen Arbeitnehmern erfolgt bei einem jährlichen Einkommen von weniger als CHF 120’000 keine ordentliche Veranlagung. Deshalb sind die im Tarif bereits eingerechneten Verpflegungskosten aufzurechnen.

Der als steuerbares Einkommen aufzurechnende Betrag im Kanton Zürich liegt derzeit bei CHF 1’600 pro Jahr bzw. CHF 133 pro Monat. Damit entspricht er dem jeweils im Quellensteuertarif eingerechneten Abzug für Mehrkosten für auswärtige Verpflegung. Von einer Aufrechnung kann nur abgesehen werden, wenn sich Mitarbeiter vereinzelt – also zirka ein bis zwei Mal pro Monat, auswärtig verpflegen müssen und dafür eine Entschädigung erhalten.

Die Praxis ist nicht ganz unumstritten, denn mit der Genehmigung von Spesenreglementen werden doch jeweils die im Reglement erwähnten Personen abgedeckt. In den bisherigen Reglementen ist keine separate Bestimmung enthalten, dass quellensteuerpflichtige Mitarbeitende anders zu behandeln wären. Der Arbeitgeber kann so nur schwer erkennen, dass das genehmigte Reglement nur mit diesem Vorbehalt anwendbar ist.

Die Unternehmen müssen die bestehenden Spesenreglemente aufgrund dieser Klarstellung nicht neu genehmigen lassen. Dennoch sollten sie ihre Lohnbuchhaltung auf entsprechende Risiken überprüfen. Für die Beurteilung der konkreten Situation empfiehlt sich in jedem Fall, die Wegleitung des Steueramtes im Sitzkanton beizuziehen.

Steuervorlage 17: Bundesrat präsentiert Eckdaten der geplanten Reform

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 9. Juni 2017 die Eckdaten der geplanten Reform der Schweizer Unternehmenssteuern bestätigt, welche das Steuerungsorgan als Empfehlung zu Handen des Bundesrates verabschiedet und mittels Medienmitteilung am 1. Juni 2017 bereits vorgestellt hatte. Mit der Steuer-vorlage 17 (SV 17) werden drei Hauptziele verfolgt: Zunächst gilt es, die Standortattraktivität der Schweiz zu sichern. Weiter beabsichtigt die Reform, angesichts des veränderten internationalen Umfelds die Akzeptanz des schweizerischen Steuersystems auch weiterhin zu bewahren. Schliesslich soll die SV 17 für genügend ergiebige Steuererträge auf allen Ebenen sorgen. Diese Ziele sind grundsätzlich identisch mit jenen der Unternehmenssteuerreform III (USR III), welche am 12. Februar 2017 durch das Schweizer Stimmvolk mit einer Quote von fast 60% abgelehnt wurde. Die SV 17 wird deshalb ausgewogener ausgestaltet. Die steuerlichen Sonderregelungen werden im Vergleich zur USR III etwas restriktiver gefasst und die Interessen der Städte sowie der Gemeinden höher gewichtet.

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Alle Grundsteuern unter Dach und Fach

Steuern Sie Ihr Immobilienportfolio in die richtige Richtung.

Unter manchem Dach wohnt ein Ach. Ob Jahresabschluss, An- oder Verkauf von Immobilien – als Experte wissen Sie, dass Steuern und Gebühren föderalistisch geregelt sind: Jeder Kanton hat seine eigenen Regeln. Mehr noch: Die Gesetze und Regelungen ändern sich laufend. Damit Sie stets wissen, wie viele Steuern auf Ihren Dächern lasten, sind wir bei allen Fragen zu Ihren Immobilien gerne für Sie da.

Die Gesetze für Grundstückgewinn und Handänderungssteuern unterscheiden sich von Kanton zu Kanton und ändern sich laufend. Eine besondere Herausforderung sind «latente Steuern»: verborgene Steuerlasten, die sich durch die Differenz zwischen Verkehrswert und Buchwert beziehungsweise Gestehungskosten ergeben.

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Gesetzesänderung bei der Schweizer Steuerpflicht

Schweizer Mehrwertsteuer erlegt ausländischen Firmen neue Pflichten auf

Die Teilrevision des Schweizer Mehrwertsteuergesetzes (MWSTG) bringt per 1. Januar 2018 Änderungen für Unternehmen ohne hiesigen Standort. So kann die Schweizer MWST-Pflicht für Unternehmen gelten, die zwar nicht hier ansässig sind, aber Leistungen mit Bezug zur Schweiz erbringen. Das ist grundsätzlich dann der Fall, wenn das ausländische Unternehmen Umsätze in der Schweiz erzielt, diese also den Leistungsort für die MWST darstellt. Die nachfolgenden Ausführungen beschreiben die MWST-Situation in der Schweiz – heute und in naher Zukunft.

Hier können Sie die Publikation herunterladen.

 

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Unternehmenssteuerreform III: Das Schweizer Volk hat die Reform mit einer Nein-Mehrheit von 59.1% abgelehnt

PicturePDFEine Mehrheit von 59.1% des Schweizer Stimmvolks hat die Unternehmenssteuerreform III (USR III) abgelehnt. Eine Mehrheit der Neinstimmen gab es in 22 Kantonen. Eine Minderheit von 40.9% und 4 Kantone haben der Reform zugestimmt.

Die USR III sollte die Schweizer Steuerlandschaft substanziell ändern und war durch internationalen Druck ausgelöst worden. Der Bundesrat hatte am 14. Oktober 2014 mit der EU vereinbart, das bestehende Unternehmenssteuersystem der Schweiz anzupassen und insbesondere die Regeln zur kantonalen Besteuerung der Holding-, Domizil- und gemischten Gesellschaften sowie bei der Bundessteuer die Prinzipalbesteuerung und die Steuerregeln für sog. Finance Branches abzuschaffen.

Die Abschaffung der Spezialregeln zur Besteuerung dieser Gesellschaften zusammen mit den vom Parlament vorgesehenen Entlastungsmassnahmen ist nun am 12. Februar 2017 vom Schweizer Stimmvolk abgelehnt worden. Aufgrund der erwähnten internationalen Vereinbarung wird der Bundesrat jedoch rasch eine neue Reformvorlage ausarbeiten und in die politische Diskussion geben müssen. Die Notwendigkeit einer Reform ist denn auch von den Gegnern der USR III unbestritten. Die Diskussion drehte sich vielmehr um die Art und den Umfang der vorgesehenen Entlastungsmassnahmen.

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Ich habe die wichtigsten Informationen für Sie in einem kurzen Video zusammengefasst.

VideoPictureArmin

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Der Verwaltungsrat in der Pflicht

Steuerlandschaft im Wandel: Ein Überblick über die wichtigsten Entwicklungen – Fokus Liechtenstein

Mit dieser Broschüre geben wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten internationalen und nationalen Entwicklungen, die im Rahmen des globalen Wandels für Ihr Unternehmen relevant sein können. Dabei beleuchten wir diese Themen:

  • Der VRKonzernsteuerplanung in den Medien: Spannungsfeld zwischen Moral, Recht und Reputation
  • Ausgestaltung der Steuerfunktion: Steuerstrategie und Management von Steuerrisiken
  • Unternehmenssteuerreform III: wie weiter in der Schweiz?
  • Internationale Schlüsselentwicklungen: die wichtigsten in Kürze
  • Transparenz: Country-by-Country-Reporting und internationaler Rulingaustausch
  • Steueraufwand und -rückstellungen: Rechnungslegung und Konzernsteuerrate
  • Indirekte Steuern: Verantwortung beim Verwaltungsrat

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Kontaktieren Sie Andreas Staubli und Urs Brügger für Fragen und Anmerkungen.

Der Verwaltungsrat in der Pflicht

Steuerlandschaft im Wandel: Ein Überblick über die wichtigsten Entwicklungen

Die internationale Steuerlandschaft erlebt eine turbulente Zeit. Dieser scharfe Wind könnte deutlichere Spuren hinterlassen als manch vorheriger. Er wird getrieben vom Nachbeben der Finanzkrise und erzeugt ein wachsendes Spannungsfeld zwischen der öffentlichen Forderung von Transparenz und Steuergerechtigkeit und einem anhaltend vehement geführten Steuerwettbewerb. Die Schweiz als Wirtschaftsstandort sowie die Schweizer Unternehmen sind mit neuen Herausforderungen konfrontiert.

Die Steuerlast und die Konzernsteuerquote als Gradmesser für das öffentliche Image eines Unternehmens als «fairer» Steuerzahler gewinnen an Bedeutung. Das zwingt die Unternehmen, ihre Steuerstrategie zu überdenken und anzupassen. Entsprechend werden sich auch die Steuerabteilungen neu ausrichten und strukturieren müssen, um die neuartigen Herausforderungen effizient zu meistern.

Mit dieser Broschüre geben wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten internationalen und nationalen Entwicklungen, die im Rahmen des globalen Wandels für Ihr Unternehmen relevant sein können. Dabei beleuchten wir diese Themen:

  • Konzernsteuerplanung in den Medien: Spannungsfeld zwischen Moral, Recht und Reputation
  • Ausgestaltung der Steuerfunktion: Steuerstrategie und Management von Steuerrisiken
  • Unternehmenssteuerreform III: wie weiter in der Schweiz?
  • Internationale Schlüsselentwicklungen: die Wichtigsten in Kürze
  • Transparenz: Country-by-Country-Reporting und internationaler Rulingaustausch
  • Steueraufwand und -rückstellungen: Rechnungslegung und Konzernsteuerrate
  • Indirekte Steuern: Verantwortung beim Verwaltungsrat

Als führende Steuerberatungsgesellschaft in der Schweiz nehmen wir bei PwC aktiv an der Diskussion zu aktuellen Steuerentwicklungen teil und setzen uns für ein attraktives, international akzeptiertes Schweizer Steuersystem ein.

Hier geht’s zur Broschüre.

Aktuelle Entwicklungen – Die Beschlüsse des Nationalrats

USR_III_März Einführung
Nachdem im Februar 2016 die Wirtschaftskommission des Nationalrats (WAK-N) die Parameter für die Unternehmenssteuerreform III festgelegt hat, fanden gestern und heute am 16./17. März 2016 die Beratungen der Vorlage im Nationalrat (NR) statt. Die vom NR beschlossenen Punkte sind überwiegend deckungsgleich mit den Positionen der vorberatenden nationalrätlichen Kommission (lesen sie unseren Newsalert mit den Ergebnissen der WAK-N hier).

Beschlüsse des Nationalrats
Lesen Sie die Beschlüsse des Nationalrats über das Bundesgesetz über steuerliche Massnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmensstandorts Schweiz (kurz Unternehmenssteuer­reform­gesetz III) in unserem aktuellen Newsletter.

Das weitere Vorgehen
Das Geschäft geht nun an den Ständerat zurück, welcher in der Sommersession über die verbleibenden Differenzen beraten wird. Sofern danach noch massgebliche Differenzen zwischen den Räten verbleiben sollten, würde das Geschäft nochmals in der Herbstsession in den Nationalrat zur weiteren Differenzbereinigung weitergeleitet werden. Andernfalls könnte die Schlussabstimmung bereits im Sommer stattfinden. Sofern dagegen alsdann kein Referendum ergriffen würde, könnte die USTR III auf Anfang 2017 bzw. die notwendige Umsetzung in den Kantonen auf Anfang 2019 in Kraft gesetzt werden.

Falls Sie Fragen haben, kontaktieren Sie bitte Ihre übliche Ansprechper­son bei PwC oder einen der nachstehenden Experten im Bereich der USTR III von PwC Schweiz.

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