Unternehmenssteuerreform III: Das Schweizer Volk hat die Reform mit einer Nein-Mehrheit von 59.1% abgelehnt

PicturePDFEine Mehrheit von 59.1% des Schweizer Stimmvolks hat die Unternehmenssteuerreform III (USR III) abgelehnt. Eine Mehrheit der Neinstimmen gab es in 22 Kantonen. Eine Minderheit von 40.9% und 4 Kantone haben der Reform zugestimmt.

Die USR III sollte die Schweizer Steuerlandschaft substanziell ändern und war durch internationalen Druck ausgelöst worden. Der Bundesrat hatte am 14. Oktober 2014 mit der EU vereinbart, das bestehende Unternehmenssteuersystem der Schweiz anzupassen und insbesondere die Regeln zur kantonalen Besteuerung der Holding-, Domizil- und gemischten Gesellschaften sowie bei der Bundessteuer die Prinzipalbesteuerung und die Steuerregeln für sog. Finance Branches abzuschaffen.

Die Abschaffung der Spezialregeln zur Besteuerung dieser Gesellschaften zusammen mit den vom Parlament vorgesehenen Entlastungsmassnahmen ist nun am 12. Februar 2017 vom Schweizer Stimmvolk abgelehnt worden. Aufgrund der erwähnten internationalen Vereinbarung wird der Bundesrat jedoch rasch eine neue Reformvorlage ausarbeiten und in die politische Diskussion geben müssen. Die Notwendigkeit einer Reform ist denn auch von den Gegnern der USR III unbestritten. Die Diskussion drehte sich vielmehr um die Art und den Umfang der vorgesehenen Entlastungsmassnahmen.

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Ich habe die wichtigsten Informationen für Sie in einem kurzen Video zusammengefasst.

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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre gewohnte PwC-Ansprechperson oder einen der untenstehenden USR III Experten

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Andreas Staubli
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MWST E-Learning

Mit unserem Online-Kurs wird die Mehrwertsteuerabrechnung zum Kinderspiel

Im Rahmen unseres MWST-Kurses erlernen Sie praxisorientiert die wichtigsten Grundlagen zum Thema Mehrwertsteuer. Diese MwSt-Weiterbildung zeigt Ihnen unter anderem die gesetzlichen Grundlagen auf und vermittelt umfassendes Wissen zu allen Bereichen der Mehrwertsteuer.

So sind Sie nach Abschluss des Kurses in der Lage, die Mehrwertsteuerabrechnung korrekt auszufüllen. Der Kurs nimmt rund 60 Minuten in Anspruch und kann jederzeit pausiert und wieder fortgesetzt werden.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Kontakt

Niklaus Honauer
Partner Indirect Taxes, Zurich
+41 58 792 59 42
niklaus.honauer@ch.pwc.com

Maya de Jesus-Grossglauser
Support Assistant Manager Tax & Legal Services, Basel
+41 58 792 57 61
maya.de.jesus@ch.pwc.com

 

Operational Tax Academy Herbst/Winter 2016

Wo Ihr Steuerwissen Schule macht

Operational Tax ist ein komplexes und anspruchsvolles Thema für die gesamte Finanzindustrie. Darum haben wir für Sie eine Plattform errichtet: die Operational Tax Academy. Am PwC-Hauptsitz in Zürich geben unsere Experten Ihrem Steuerrechtswissen den ersten oder letzten Schliff.

Die Steuerseminare der Operational Tax Academy finden in überschaubaren Gruppen jeweils im Frühjahr und Herbst/Winter bei PwC Zürich statt. In unseren Steuerseminaren vermitteln wir Ihnen Wissenswertes und Praktisches zu aktuellen Themen im Bereich Operational Tax wie CRS/AIA, 871(m), 305(c), QI oder FATCA. Dabei profitieren Sie von dem langjährigen Know-how und der fundierten Branchenerfahrung unserer Spezialisten.

CaptureMehr über die Themen, Daten und Experten unserer Steuerseminare lesen Sie in unserem Seminarprogramm oder auf unserer Webseite www.pwc.ch/taxacademy. Ganz gleich, ob Sie die Operational Tax Academy bereits besucht haben oder das erste Mal dabei sind: Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

 

Anmeldung

Der Verwaltungsrat in der Pflicht

Steuerlandschaft im Wandel: Ein Überblick über die wichtigsten Entwicklungen – Fokus Liechtenstein

Mit dieser Broschüre geben wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten internationalen und nationalen Entwicklungen, die im Rahmen des globalen Wandels für Ihr Unternehmen relevant sein können. Dabei beleuchten wir diese Themen:

  • Der VRKonzernsteuerplanung in den Medien: Spannungsfeld zwischen Moral, Recht und Reputation
  • Ausgestaltung der Steuerfunktion: Steuerstrategie und Management von Steuerrisiken
  • Unternehmenssteuerreform III: wie weiter in der Schweiz?
  • Internationale Schlüsselentwicklungen: die wichtigsten in Kürze
  • Transparenz: Country-by-Country-Reporting und internationaler Rulingaustausch
  • Steueraufwand und -rückstellungen: Rechnungslegung und Konzernsteuerrate
  • Indirekte Steuern: Verantwortung beim Verwaltungsrat

Lesen Sie mehr…

Kontaktieren Sie Andreas Staubli und Urs Brügger für Fragen und Anmerkungen.

Steuerforum 2016

Wie in der Nautik ist auch in Steuerfragen die richtige Kurssetzung entscheidend. Steuern Sie mit uns in neue Gewässer!

Unsere Tax-Navigation-Crew wird Sie am Steuerforum mit ihrem Know-how darüber informieren, wie Sie sich in unruhigen Gewässern verhalten sollen und wie Sie sich darauf vorbereiten können. Sie haben die Möglichkeit, sich mit unseren Experten und anderen Teilnehmern auszutauschen und Ihre «Seetauglichkeit» in aktuellen und lokalen Steuerfragen zu überprüfen.

Standort und Datum:

Aarau, 16.11.2016
Basel, 17.11.2016
Bern, 23.11.2016
Chur, 8.11.2016
Fribourg, 17.11.2016
Genf, 15.11.2016
Lausanne, 22.11.2016
Lugano, 24.11.2016
Luzern, 17.11.2016
Neuchâtel, 23.11.2016
Sion, 9.11.2016
Solothurn, 17.11.2016
St. Gallen, 15.11.2016
Thun, 9.11.2016
Winterthur, 22.11.2016
Zug, 23.11.2016
Zürich, 8.11.2016

Details:
16.30 bis ca. 18.10 Uhr, mit anschliessendem Apéro.

Kosten:

Dieser Anlass ist kostenlos.

Online-Anmeldung

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite.

Der Verwaltungsrat in der Pflicht

Steuerlandschaft im Wandel: Ein Überblick über die wichtigsten Entwicklungen

Die internationale Steuerlandschaft erlebt eine turbulente Zeit. Dieser scharfe Wind könnte deutlichere Spuren hinterlassen als manch vorheriger. Er wird getrieben vom Nachbeben der Finanzkrise und erzeugt ein wachsendes Spannungsfeld zwischen der öffentlichen Forderung von Transparenz und Steuergerechtigkeit und einem anhaltend vehement geführten Steuerwettbewerb. Die Schweiz als Wirtschaftsstandort sowie die Schweizer Unternehmen sind mit neuen Herausforderungen konfrontiert.

Die Steuerlast und die Konzernsteuerquote als Gradmesser für das öffentliche Image eines Unternehmens als «fairer» Steuerzahler gewinnen an Bedeutung. Das zwingt die Unternehmen, ihre Steuerstrategie zu überdenken und anzupassen. Entsprechend werden sich auch die Steuerabteilungen neu ausrichten und strukturieren müssen, um die neuartigen Herausforderungen effizient zu meistern.

Mit dieser Broschüre geben wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten internationalen und nationalen Entwicklungen, die im Rahmen des globalen Wandels für Ihr Unternehmen relevant sein können. Dabei beleuchten wir diese Themen:

  • Konzernsteuerplanung in den Medien: Spannungsfeld zwischen Moral, Recht und Reputation
  • Ausgestaltung der Steuerfunktion: Steuerstrategie und Management von Steuerrisiken
  • Unternehmenssteuerreform III: wie weiter in der Schweiz?
  • Internationale Schlüsselentwicklungen: die Wichtigsten in Kürze
  • Transparenz: Country-by-Country-Reporting und internationaler Rulingaustausch
  • Steueraufwand und -rückstellungen: Rechnungslegung und Konzernsteuerrate
  • Indirekte Steuern: Verantwortung beim Verwaltungsrat

Als führende Steuerberatungsgesellschaft in der Schweiz nehmen wir bei PwC aktiv an der Diskussion zu aktuellen Steuerentwicklungen teil und setzen uns für ein attraktives, international akzeptiertes Schweizer Steuersystem ein.

Hier geht’s zur Broschüre.

Aktuelle Entwicklungen – Die Beschlüsse des Nationalrats

USR_III_März Einführung
Nachdem im Februar 2016 die Wirtschaftskommission des Nationalrats (WAK-N) die Parameter für die Unternehmenssteuerreform III festgelegt hat, fanden gestern und heute am 16./17. März 2016 die Beratungen der Vorlage im Nationalrat (NR) statt. Die vom NR beschlossenen Punkte sind überwiegend deckungsgleich mit den Positionen der vorberatenden nationalrätlichen Kommission (lesen sie unseren Newsalert mit den Ergebnissen der WAK-N hier).

Beschlüsse des Nationalrats
Lesen Sie die Beschlüsse des Nationalrats über das Bundesgesetz über steuerliche Massnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmensstandorts Schweiz (kurz Unternehmenssteuer­reform­gesetz III) in unserem aktuellen Newsletter.

Das weitere Vorgehen
Das Geschäft geht nun an den Ständerat zurück, welcher in der Sommersession über die verbleibenden Differenzen beraten wird. Sofern danach noch massgebliche Differenzen zwischen den Räten verbleiben sollten, würde das Geschäft nochmals in der Herbstsession in den Nationalrat zur weiteren Differenzbereinigung weitergeleitet werden. Andernfalls könnte die Schlussabstimmung bereits im Sommer stattfinden. Sofern dagegen alsdann kein Referendum ergriffen würde, könnte die USTR III auf Anfang 2017 bzw. die notwendige Umsetzung in den Kantonen auf Anfang 2019 in Kraft gesetzt werden.

Falls Sie Fragen haben, kontaktieren Sie bitte Ihre übliche Ansprechper­son bei PwC oder einen der nachstehenden Experten im Bereich der USTR III von PwC Schweiz.

Kontaktpersonen

Andreas Staubli
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Leader Tax & Legal Services Schweiz
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Remo Küttel
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Laurenz Schneider
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Von der Raupe zum Schmetterling – Steuern im Wandel

Raupe

Steuerinformationen und -abteilungen erhalten eine neue Funktion im Unternehmen. Die PwC
Studienreihe “Tax function of the future” zeigt, in welchem Wandel die Steuerabteilungen eines Unternehmens stehen und wie sie die Zukunft verändern. Es geht nicht mehr nur darum, die deklaratorischen Pflichten des Unternehmens zu erfüllen. Vielmehr geht es darum, Informationen und Risiken umfassend und aktiv auf allen Ebenen zu managen. Die mühsam von Hand zusammengetragenen Informationen und Unterlagen dienen dem gesamten Unternehmen als Entscheidungsgrundlage. Doch nicht nur der Bereich Steuern ist im Wandel: Transformation, Anpassung und Change Management stehen bei vielen Unternehmen auf der Traktandenliste. Gerade im Bereich der Finanzen, wo Kosteneinsparung, -kontrolle und Effizienzsteigerung auf der Tagesordnung stehen, sind Umstellungen und Veränderungen ein grosses Thema.

Steuerinformationen als strategisches Planungsinstrument

Die aktuelle Ausgabe der PwC Reihe “Tax as a critical component in every finance transformation” zeigt die Faktoren für eine erfolgreiche Umsetzung der Transformation auf. Die Studie zeigt, dass der richtige Einsatz von Automation, Datenanalyse und Steuern nicht nur Zeit spart und Fehler minimiert, sondern auch die Geschäftsleistung erhöht. Steuerinformationen werden zum weitsichtigen Planungsinstrument und bieten einen strategischen Mehrwert für das Unternehmen. Diese Veränderung bringen neue Möglichkeiten für die Steuerexperten und den Markt.

Hier gelangen Sie direkt zur Studie.

Für Fragen zum Thema stehen Ihnen unsere Experten gerne zur Verfügung:

Armin Marti
Leiter Unternehmenssteuern, PwC Schweiz
Tel. +41 58 792 43 43
armin.marti@ch.pwc.com

Erik Steiger
Partner Steuer- und Rechtsberatung, PwC Schweiz
Tel. +41 58 792 59 40
erik.steiger@ch.pwc.com

Unternehmenssteuerreform III

Der Ständerat hat am 14. Dezember 2015 mit 31 zu 9 Stimmen dem Reformpaket zugestimmt

Einführung

Am 5. Juni 2015 hatte der Schweizerische Bundesrat die Botschaft zum Bundesgesetz über die Unternehmenssteuerreform III (USTR III) zur Beratung an das Parlament überwiesen. Mit der USTR III möchte der Bundesrat die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Schweizer Unternehmenssteuersystems erhalten und stärken, obwohl gewisse Vorzugsregelungen aufgehoben werden.  

Kernpunkte der USTR III und die Positionen des Ständerates dazu

Massnahmen, welche der Ständerat unverändert gutgeheissen hat:

  1. Abschaffung bestehender Steuerregimes, einschliesslich der kantonalen Steuerstatus für Holdinggesellschaften, Domizilgesellschaften und gemischte Gesellschaften, sowie von Regelungen für Prinzipalgesellschaften und Finanzbetriebsstätten (sogenannte Swiss Finance Branches) auf Bundesebene. Damit wird der starken internationalen Kritik an diesen Regimes durch die EU und die OECD Rechnung getragen.
  2. Einführung einer kantonalen Patentbox für Patente und vergleichbare Rechte, die dem von der OECD entwickelten Nexus-Ansatz Rechnung trägt. Die Kantone können eine maximale Entlastung für Patentboxerträge von 90 % gewähren.
  3. Optionale Einführung einer kantonalen Inputförderung von Forschungs- und Entwicklung in Form von erhöhten Abzügen für F&E-Aufwendungen. Damit können die Kantone weitere Anreize für die inländische F&E-Tätigkeit schaffen und dadurch die geringere Wirkung der Patentbox, die sich aus der Anwendung des Nexus-Ansatzes ergibt, ausgleichen.
  4. Einführung einer umfassenden Regelung für die Behandlung stiller Reserven und Goodwill bei einem Wechsel in der Steuerpflicht. Diese Massnahme stellt sicher, dass die Besteuerung in der Schweiz auf den gesamten Wertzuwachs, den ein Unternehmen während der Dauer seiner Steuerpflicht in der Schweiz generiert, ausgerichtet ist.
  5. Optionale Anpassung der kantonalen Kapitalsteuer. Die Kantone können gezielte Erleichterungen für denjenigen Teil des Eigenkapitals vorsehen, der im Zusammenhang mit Patenten und vergleichbaren Rechten sowie mit Beteiligungen steht.

Lesen Sie die neusten Entwicklungen in unserem Unternehmenssteuerreform III Newsletter

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Andreas Staubli
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Laurenz Schneider

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Corporate Tax
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EU Securities Financing Transaction Regulation

Neue EU-Transparenzpflichten und -Weiterverwendungsregeln bezüglich Sicherheitsleistungen in Form von Finanzinstrumenten für Schweizer Unternehmen

 

Ab dem 12. Januar 2016 treten in der EU neue Transparenzbestimmungen bezüglich der Nachverpfändung/Weiterverwendung von gewissen Sicherheiten in Kraft. Obwohl es sich dabei um U-Bestimmungen handelt, haben diese in bestimmten Situationen eine extraterritoriale Wirkung auf Schweizer Unternehmen, die von in der EU domizilierten Zweigniederlassungen aus Wertpapierfinanzierungsgeschäfte eingehen oder Finanzinstrumente weiterverpfänden, die ihnen von in der EU domizilierten Gegenparteien eingeräumt wurden. Betroffen von diesen Bestimmungen sind deshalb insbesondere securities-lending-/borrowing-, Repo-, OTC- und Trade-Finance-Transaktionen von Banken und Effektenhändlern.

Erfahren Sie mehr über die neue Transparenzbestimmung:

EU Securities Financing Transaction Regulation