Neue Offenlegungspflichten für Banken in der Schweiz

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Die Offenlegungspflichten für Banken und Effektenhändler sind zurzeit je nach Aufsichtskategorie in zwei Rundschreiben geregelt. Das neue FINMA-Rundschreiben 2016/1, das mit einer Übergangsfrist bis Anfang 2019 das bestehende FINMA-Rundschreiben 2008/22 vollständig ablösen wird, wurde seit der erstmaligen Veröffentlichung anfangs 2016 bereits überarbeitet. Die Offenlegungspflichten werden in den nächsten Jahren in Bewegung bleiben, zumal bereits eine weitere Teilrevision ansteht und voraussichtlich anfangs 2018 publiziert wird.

Die neuen Anforderungen wurden an die weiterentwickelten internationalen Normen (Basel III Regelwerk) angepasst. Institute der Aufsichtskategorie 4 und 5 werden grundsätzlich von der detaillierten Offenlegung entlang der Basler Standards befreit und die Offenlegung wird auf bestimmte Bereiche beschränkt. Systemrelevante, grosse und mittelgrosse Institute der Aufsichtskategorien 1 bis 3 hingegen unterliegen der vollen Offenlegungspflicht.

Wie wir Sie bei der Umsetzung begleiten können

Die Herausforderungen für Ihr Institut (Bank, Effektenhändler bzw. Finanzgruppe) sind vielfältig. Es gilt, die institutsspezifischen Grundsätze und den Umfang der Offenlegung zu erarbeiten. In der Folge werden die fixen und flexiblen Offenlegungen zu spezifizieren sein, um danach im Datenmanagement, in der Informatik und in den Prozessen umgesetzt zu werden. Des Weiteren ist die interne Kontrolle für die Offenlegung anzupassen und gegebenenfalls auszubauen, muss sie doch mit jener für die Publikation der Jahres- bzw. Konzernrechnung vergleichbar sein.

Die neuen Anforderungen erhöhen für alle Institute den Umfang und die Komplexität der zu veröffentlichenden Informationen. Neben den zusätzlichen Informationspflichten zu Eigenkapital und Liquidität sind noch für den Geschäftsbericht 2017 Offenlegungen zur Corporate Governance einzuführen. PwC befasst sich ausführlich mit den neuen Anforderungen und den zusätzlichen Änderungen, die ab Mitte 2018 in Kraft treten.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Beurteilung der für Ihr Institut spezifischen Offenlegungspflichten, bei der Dokumentation oder Prüfung Ihres Offenlegungskonzepts und/oder des neuen Offenlegungsberichts, bei der Interpretation des Aufsichtsrechts, bei der Beurteilung der korrekt vorgenommenen Offenlegung im Rahmen eines Quality Reviews oder bei der Neubeurteilung der Offenlegungspflichten aufgrund des überarbeiteten und ab Mitte 2018 gültigen Rundschreibens.

 

Ihre Vorteile – unser Approach

 

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Andrea Schnoz

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