ITworks:CARE – eine Erfolgsgeschichte wird zehn Jahre jung

Wie die Administration in sozialen Institutionen revolutioniert wurde

Vor einem Jahrzehnt haben wir mit ITworks:CARE die Administration in sozialen Institutionen revolutioniert. Was als Einzelprojekt begann, hat sich zu einer Abacus-Speziallösung für Heime und andere Institutionen im Sozialwesen entwickelt.

Soziale Institutionen widmen sich vor allem ihren Klienten: Altersheime sollen ein würdevolles Altwerden ermöglichen, Behindertenheime eine sinnstiftende Integration von Menschen mit Behinderungen in unsere Gesellschaft bieten oder Sonderschulheime Schüler individuell fördern. Die Administration spielt dabei eine Nebenrolle – obwohl die Finanzierung der Angebote oft erst mit deren Hilfe möglich wird.

ERP-Lösung für den Sozialbereich
Darum haben wir ITworks:CARE für eine effiziente Verwaltung für den Sozialbereich entwickelt. Diese Abacus-basierte Softwarelösung wickelt Prozesse im Rechnungswesen, in der Personaladministration, in der Lohnbuchhaltung und in der Klientenadministration ab und erledigt andere Aufgaben der Auftragsbearbeitung oder Spendenverwaltung. Heute setzen rund 40 soziale Institutionen ITworks:CARE ein, Tendenz steigend. Dafür sprechen viele Gründe: Zum Beispiel halten wir ein erfahrenes Spezialistenteam mit Branchenexperten, IT-Spezialisten und Profis im Rechnungswesen für die Branche bereit. So profitieren Kunden von einem vernetzten Know-how in Informatik, Abacus-Software und übrigen Fachgebieten.

Stets auf dem neuesten Stand
ITworks:CARE ist aus unserem Dialog mit den Kunden hervorgegangen. Ebenfalls massgeblich dazu beigetragen hat die Technologiebasis der Abacus Business Software. Damit lässt sich die Software auf individuelle Bedürfnisse konfigurieren – beispielsweise für die Rechnungsstellung an Behörden oder Krankenkassen. Durch die Vernetzung mit Institutionen der gesamten Deutschschweiz können wir solche Änderungen bei mehreren Kunden gleichzeitig und zeitnah umsetzen.

Nagelprobe bestanden – bis heute
Die Erfolgsgeschichte von ITworks:CARE begann vor rund zehn Jahren mit dem Eingang des Pflichtenhefts der Stiftung Rodtegg bei PwC. Unsere Herausforderung bestand darin, die Branchenlösung in die bestehenden Strukturen zu integrieren. Nach nur wenigen Monaten konnte Rodtegg mit ITworks:CARE fakturieren.

Die Flexibilität von ITworks:CARE wurde ein erstes Mal 2008 durch die Einführung des Neuen Finanzausgleichs (NFA) auf die Probe gestellt. Der NFA verschob die Finanzierung vom Bund auf die Kantone und vollzog den Wechsel von der Restdefizitgarantie zu Leistungsverträgen mit Pauschalen. Zudem stieg die politische Forderung nach mehr Steuerung und Transparenz. Wir haben die Software entsprechend angepasst, so dass sich die Prinzipien für Abrechnung, Management und Prozesse allgemein anwenden liessen. Vor diesem Hintergrund konnten wir im September 2008 mit der Stiftung für Schwerbehinderte Luzern (SSBL) einen weiteren Kunden gewinnen. Im September 2009 gesellte sich die Stiftung Contenti in Luzern zu unserem Kundenportfolio. 2010 gewannen wir mit dem Familien Support Bern West ein erstes Schulheim. Mit der Auftragserteilung der im aargauischen Strengelbach domizilierten Stiftung azb und des Regionalen Pflegezentrums in Baden setzte im gleichen Jahr nicht nur die erste Aargauer Institution, sondern auch das erste Alters- und Pflegeheim auf unsere Lösung.

Mehrwert aus einer Hand
ITworks:CARE gründet auf einer partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen uns als Vertriebspartner, Abacus Research, Behörden und unseren Kunden. Die Kombination aus Informatik, Rechnungswesen, Personal- und Steuerberatung bietet diesen einen entscheidenden Mehrwert: Von nur einem Ansprechpartner erhalten sie einen breiten Fächer von Leistungen.

Zukunft gemeinsam meistern
Die ersten Kunden von ITworks:CARE setzen die Software noch immer ein. Heute werden monatlich über 5’000 Fakturen mit ITworks:CARE für Garanten, und Klienten aufbereitet. Und die soziale Einrichtungen erstellen mehr als 7’300 Lohnabrechnungen monatlich mit ITworks:CARE.

Dazu haben wir die Konfigurationen stetig weiterentwickelt und weitere Abacus-Applikationen, Apps, Schnittstellen sowie moderne Technologien eingeführt. Mittlerweile arbeiten unsere Kunden auf den modernen Abacus-Versionen 2016 oder 2017. Ziel aller beteiligten Partner ist es, einen Standard zu wahren, der sich trotz flexibler Kundenbedürfnisse rasch und einfach implementieren lässt. Jeder zukünftige Anwender soll von den gemeinsam erarbeiteten Vorteilen profitieren.

Kontakt:

Brigitte Zulauf
TLS Partner
brigitte.zulauf@ch.pwc.com
+41 58 792 47 50

Der Einfluss des SAP S/4 HANA Releases 1709 auf das Berechtigungsmanagement

Mitte September 2017 veröffentlichte SAP die neueste S/4 HANA Version 1709. Ein solches Release kann durchaus mehr als nur ein technisches Upgrade sein, weswegen unser GRC Technology Team den Einfluss des neuen Releases auf das Berechtigungsmanagement analysiert hat.

Die Analyse hat gezeigt, dass S/4 HANA Version 1709 zwei wesentliche Änderungen in Bezug auf SAP Berechtigungen mit sich bringt. Zum einen wird Fiori 2.0 und zum anderen HANA 2.0 benötigt. Des Weiteren hat SAP weitere Funktionalitäten in die Applikation integriert und Fiori als UI weiter in den Vordergrund stellt. Dies bedeutet auch, dass die Komplexität des systemübergreifenden Berechtigungsmanagements abnimmt (z. B. CRM- und GTS-Integration in die zentrale Applikation), während die Bedeutung und Kritikalität des Berechtigungsmanagements mit Fiori zunimmt.

Berechtigungsarchitektur

Die Änderungen in Bezug auf SAP Berechtigungen betreffen primär Funktionalitäten von Applikationstransaktionen / Fiori Apps sowie Änderungen, welche mit HANA 2.0 einhergehen. Trotzdem hat sich die Berechtigungsarchitektur selbst im Vergleich zu Version 1610 oder 1511 nicht wesentlich verändert. Ein SAP-Anwender muss einen Benutzeraccount auf Fiori Ebene sowie auf der S/4 HANA Applikationsebene haben, um Zugriff auf entsprechende Funktionalitäten zu erhalten. Einige der neuen Apps nutzen CDS Views, bei denen die Daten direkt aus der HANA Datenbank dem Endbenutzer zur Verfügung gestellt werden. Die Authentifizierung sowie die Berechtigungsprüfungen bei CDS Views werden jedoch weiterhin auf
Applikationsebene durchgeführt.

 

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Ihre Ansprechpartner

Dominik Götz
Senior Manager GRC Technology
dominik.goetz@ch.pwc.com
+41 58 792 28 93

Thomas Kümmerle
Manager GRC Technology
thomas.kuemmerle@ch.pwc.com
+41 58 792 17 08

Erik Trouillet
Manager GRC Technology
erik.trouillet@ch.pwc.com
+41 58 792 23 64

Technologie als Helfer bei Migrationsherausforderungen

Die Anzahl Menschen, die ihre Heimat verlassen und Schutz in einem anderen Land suchen, ist in den letzten Jahren steil angestiegen. Diese Entwicklung stellt die EU-Mitgliedstaaten, die Schweiz und schliesslich Behördenvertreter vor enorme humanitäre und administrative Aufgaben.

In der Studie «Gefährdete Leben: die Antwort Europas auf eine Flüchtlingskrise» gehen wir der Frage nach, wie Europa den bürokratischen Problemen der Flüchtlingskrise begegnet. Dabei gewinnen wir interessante Erkenntnisse wie diese: Die verwaltungstechnischen Herausforderungen der zunehmenden Migration lassen sich durch neue Technologien verbessern und die Belastungen für die Betroffenen mindern. Mit digitalen Werkzeugen können Asylgesuche gerechter und effizienter abgewickelt sowie mehr Transparenz geschaffen werden.

Mit dieser Publikation möchten wir neue Denkanstösse geben. Hintergründe und weiterführende Informationen erläutern wir gerne im persönlichen Gespräch.

Download der Studie

Ihr Ansprechpartner

Moritz Oberli
Leiter Öffentlicher Sektor
Office: +41 58 792 7527
Email: moritz.oberli@ch.pwc.com

Elektronische Rechnungsstellung (E-Rechnung) – Ein Leitfaden für Unternehmen und Institutionen

Die elektronische Rechnung (E-Rechnung) bietet gegenüber der Papierrechnung pwc_e_rechnungstellungerhebliche Kostenvorteile und ein verbessertes Betriebskapital für Unternehmen. Gleichzeitig setzen immer mehr Behörden und Unternehmen, von KMU bis zu multinationalen Konzernen, auf die Vorteile der E-Rechnung.  Dabei werden Unternehmen, welche immer noch auf konventionelle Papierrechnungen setzen immer häufiger mit zusätzlichen Gebühren belastet oder ganz von der Geschäftsbeziehung ausgeschlossen. Bei der Umsetzung gibt es Herausforderungen, Unsicherheiten und Risiken. Diese lassen sich bei korrekter Planung und Umsetzung jedoch adressieren.

Mit dem vorliegenden Dokument legen wir Ihnen als Verantwortungs- und Entscheidungsträgern von KMU und Institutionen einen Leitfaden in die Hand, der Sie bei der Planung und Einführung einer elektronischen Rechnungsstellung unterstützen soll. Hier finden Sie eine Übersicht über die wichtigsten rechtlichen Grundlagen, die Vor- und Nachteile sowie die Schlüsselrisiken. Ausserdem geben wir Ihnen unsere Empfehlungen ab, was Sie bei der Einführung von E-Rechnungen beachten sollten und wie Sie zielführend vorgehen. Dabei haben wir uns bewusst auf die Kernthemen unter der Schweizer Gesetzgebung konzentriert und auf eine abschliessende Abhandlung sämtlicher steuerlichen und handelsrechtlichen Rahmenbedingungen verzichtet.

Gerne unterstützen wir Sie und stehen für Fragen zur  Verfügung, wenn es um die Einführung der E-Rechnung im internationalen Kontext geht.

Hier gelangen Sie zum vollständigen Leitfaden.

Falls Sie Ihre Pläne für die Einführung einer elektronischen Rechnungsstellung mit einem Experten besprechen möchten, stehen Ihnen diese Spezialisten gerne zur Seite:

Christian Hug
Information Governance
Telefon: +41 58 792 23 66
christian.hug@ch.pwc.com

Jochen Richner
Tax Technology Solutions Leader
Telefon: +41 58 792 57 55
jochen.richner@ch.pwc.com

Christopher Oehri
Director, Assurance
Telefon: +41 58 792 27 57
christopher.oehri@ch.pwc.com

Weitere Informationen zum strategischen Umgang mit digitalisierten Unterlagen und Daten finden Sie in der aktuellen Ausgabe unseres Onlinemagazins
Disclose.

Qlik Sense ® – bewährtes Konzept, moderne Technologie!

Treuhand_Logo Qlik Expert Healthcare klein Treuhand_Logo QS vertikalDas Datenanalysetool Qlik Sense ® macht aus Bauchentscheidungen fundierte Entscheidungen. Als neues Produkt von Qlik erweitert es das bewährte Business-Intelligence-Konzept von QlikView um die Flexibilität einer offenen Entwicklungsplattform, einer intuitiven Bedienung und eines Responsive-Designs.

Das Neue: Je nach Unternehmensgrösse und Nutzungsumfang haben wir für unsere Upgradeexpertise zwei attraktive Pakete geschnürt. Dabei zeigen wir unseren Kunden auf, wie sich QlikView reibungsfrei ablösen und Qlik Sense ® für solide abgestützte Entscheidungen nutzen lässt. Dank umfassendem Exposé mit Kostendach bleibt unsere Beratung für die Kunden greif- und kalkulierbar.

Qlik Sense ® führt Daten aus unterschiedlichen Quellen in einem System zusammen, ermöglicht durchdachte Analysen in frei wählbaren Darstellungsformen und stellt die Erkenntnisse und Prozesse allen Nutzern jederzeit zur Verfügung. Qlik Sense ® funktioniert im Self-Service-Prinzip: Der Nutzer entscheidet selbst, was er mit welchen Dashboards oder Reports darstellen und einsehbar machen will. So bringt Qlik Sense ® Leichtigkeit in den Umgang mit grossen Datenmengen und verschafft allen Nutzern Überblick und Klarheit.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Treuhandunternehmen und die Auslagerung von KMU-Dienstleistungen

KMU arbeiten seit Jahren regelmässig mit Treuhändern zusammen. Mit dem Aufkommen neuer Geschäftsmodelle und dem Trend zur Auslagerung administrativer Funktionen wandelt sich die Rolle der traditionellen Treuhandunternehmen. Einige von ihnen haben sich zu Experten für das Management und den Betrieb von integrierten Finanzfunktionen, Informatiksystemen und Dienstleistungsprozessen entwickelt.

Themen dieses Artikels:

    • Vielfältige Aspekte bei Auslagerungsprojekten
    • Anspruchsvolle Personalprozesse

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Fazit

Das Berufsbild des Treuhänders wandelt sich. Zwar folgen nicht alle Angehörigen der Berufsgattung diesem Trend, doch einige grössere Firmen der Treuhandbranche haben sich bereits als Provider ausgelagerter Dienstleistungsprozesse etabliert. Ihre Kunden möchten die zeitraubenden administrativen Prozesse loswerden und repetitive Finanzfunktionen rationalisieren, indem sie sie einem Shared Service Center (SSC) übertragen. Dabei geht es häufig weniger um die Einsparung von Kosten als vielmehr um die gezielte Inanspruchnahme von fachlichem und juristischem Expertenwissen sowie von Prozesskompetenz.

Integre Treuhandfirmen, die ausgelagerte Prozesse übernehmen, stellen weit mehr als elektronische Plattformen zur Verfügung. Neben dem Know-how und der Expertise, die sie einbringen, kümmern sie sich insbesondere auch um das Risikomanagement der ausgelagerten Prozesse. Für die auslagernde Firma gilt der Grundsatz: «Ausgelagert» darf nicht heissen «Aus den Augen, aus dem Sinn». Die Beziehungen zwischen dem Treuhänder und seinem Auftraggeber beispielsweise funktionieren dann gut, wenn der Auftraggeber eine Kontaktperson benennt, die die Verantwortung für die korrekte Bedienung des Anbieters mit den notwendigen Informationen wahrnimmt.

Outsourcing und Offshoring von Finanzfunktionen

Grossunternehmen lagern Finanzfunktionen schon seit Langem aus. In den letzten Jahren haben auch immer mehr kleine und mittlere Unternehmen begonnen, ihre finanziellen Prozesse an externe Dienstleister zu vergeben. Ein Entscheid pro oder kontra Auslagerung ist strategischer Natur und kann nur auf der Grundlage eines gut durchdachten Business Case seriös gefällt werden.

Themen dieses Artikels:

  • Nearshoring für KMU
  • Kosten- und Margendruck
  • Konzentration auf Kernkompetenzen
  • Operative Sicherheit
  • Implementierungsstrategien

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Fazit

Zeit- und Margendruck, der Wunsch und die Notwendigkeit, sich auf Kernkompetenzen zu konzentrieren und alles Übrige so weit als möglich auszulagern, sowie eine möglichst hohe operative Prozesssicherheit sind die Gründe dafür, dass der Trend zu Shared Services ungebrochen anhält und kein Ende in Sicht ist.

Das Phänomen, dass es zunehmend hoch spezialisierte Dienstleister gibt, die nicht grosse, sondern eine Vielzahl von kleinen Firmen bedienen, macht Outsourcing auch für KMU zu einer interessanten Option. Wobei sich KMU kaum intern zentralisierte Shared Services leisten können und für sie eher ein Nearshoring als ein Farshoring (Fernverlagerung) machbar ist.

Zu beachten ist, dass die Prozesse in den KMU oft noch nicht sehr ausgereift oder optimiert und standardisiert sind. Sie eignen sich deshalb nur dann für ein Outsourcing, wenn der Business Case richtig gerechnet wurde.

Gerade KMU müssen beim Outsourcing bedenken, dass sie Prozesse in Gang setzen, die mit einem Kulturwandel verbunden sind. Werden die Absichten von der Geschäftsleitung nicht verständlich erklärt, besteht das Risiko, jene Mitarbeiter zu verlieren, die am Arbeitsmarkt ein gutes Profil haben und am raschesten einen neuen Job finden.

Bei den KMU-Providern ist eine Konsolidierung absehbar. Auch diese Anbieter müssen auf grosse Mengen setzen, und zu kleine Mitbewerber werden nicht mithalten können.