«Digitalisierung als Chance: die Wünsche der Bevölkerung an das Schweizer Gesundheitswesen»

Der Digitaltag – Tag der Ideen

Am grössten nationalen Brainstorming zu Herausforderungen des Gesundheitswesens der Schweiz im Rahmen des Digitaltags hat die Bevölkerung Klartext gesprochen. Sie möchte bei Fragen bezüglich ihrer eigenen Gesundheit stärker mitwirken und dabei auf geeignete Hilfsmittel zurückgreifen. Dieser Wunsch nach mehr Selbstbestimmung und Mitgestaltung bedingt, dass alle Akteure wirkungsvoller zusammenarbeiten: Patienten, Ärzte, medizinisches Fachpersonal und Leistungsträger. Digitale Medien und neue Technologien schaffen eine ideale Grundlage für dieses Verknüpfen von Information, Koordination und Entscheidung. Die Schweizer Bevölkerung hat mit Unterstützung unserer PwC-Experten zur digitalen Entwicklung im Gesundheitswesen zusammengetragen, wie das Schweizer Gesundheitswesen in der Zukunft aussehen soll.

Die Impressionen des Digitaltags sehen Sie mit einem Klick auf das Bild.

Die Ergebnisse des Brainstormings fassen wir im Folgenden anhand der nachfolgenden Thesen kurz zusammen.

These 1: Der Patient im Fokus – administrative Entlastung des Arztes

Werden Ärzte und medizinisches Personal administrativ entlastet, können sie den Patienten und dessen gesundheitliche Versorgung wieder in den Mittelpunkt der Behandlung rücken.

Chancen für das Gesundheitswesen

Verschiedene Leistungserbringer versuchen zunehmend, mit digitalen Technologien den Patientennutzen zu erhöhen und den administrativen Aufwand zu verringern. Mithilfe digitaler Technologien lassen sich administrative und koordinative Tätigkeiten vereinfachen. Über moderne Terminvereinbarungslösungen oder digitale Tools zur Vorbereitung des Arztgesprächs rückt der Patient in der darauffolgenden Behandlung in den Mittelpunkt. Davon profitieren alle Seiten.

These 2: Bessere Kommunikation, höhere Transparenz

Wird die Kommunikation im Patientenprozess besser und transparenter geführt, entstehen ein gegenseitiges Informationsverständnis zwischen Arzt und Patient, mehr Vertrauen in das Gesundheitswesen und eine aktive Teilnahme des Patienten an seinem Heilungsprozess.

Chancen für das Gesundheitswesen

Digitale Technologien haben eine Vielzahl von gern genutzten Kommunikationsmöglichkeiten eröffnet. Diese können insbesondere auch die Kommunikation und Transparenz zwischen dem Patienten, seinem Arzt und weiteren Teilnehmern des Gesundheitswesens verbessern. So werden zum Beispiel Applikationen entwickelt, die den Patienten auf seinem Weg durchs Spital und seine medizinische Behandlung begleiten.

These 3: Befähigte Patienten und Ärzte treffen nachhaltigere Entscheidungen bei der Behandlung

Damit Ärzte und Patienten nachhaltigere Entscheidungen bei der Behandlung treffen können, sollen sie im Entscheidungsfindungsprozess zusammenarbeiten und dabei auf geeignete digitale Mittel und Prozesse zurückgreifen.

Chancen für das Gesundheitswesen

Der Patient rückt als Entscheidungsträger ins Zentrum der Leistungserbringung im Gesundheitswesen. Auf der Basis eines konsequenten Patientenpfads durch die Behandlung wird von einem selbstverantwortlichen und mitentscheidenden Patienten ausgegangen («shared decision making»). Der Patient soll als gleichberechtigter Entscheider im Dialog mit dem behandelnden Arzt gelten.

Ausblick – Fokus auf eine digitale Zukunft

Gesundheit in der Bevölkerung zu erhalten und im Einzelfall wiederherzustellen, ist ein komplexes Unterfangen und bedingt ein effektives Miteinander sämtlicher Akteure. Nur mit einer gegenseitig unterstützenden Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen Patienten, Ärzten und medizinischem Fachpersonal lassen sich die Versorgungsqualität und die Gesundheitskosten auf einem nachhaltig sinnvollen Niveau halten bzw. in Bezug auf die Qualität und das Erleben der Behandlung Verbesserungen erzielen. Digitale Medien und neue Technologien können diese vielschichtigen Aspekte von Information, Koordination und Entscheidungsfindung effektiv und effizient unterstützen. Richtig eingesetzt bieten sie wertvolle Chancen für eine erfolgreiche Co-Produktion von Gesundheit.

Die Bevölkerung möchte aktiver am Gesundheitsprozess teilnehmen und dabei analoge sowie digitale Mittel nutzen. PwC verfolgt den Leitsatz «Build trust in society and solve important problems». Diesem Leitsatz bleiben wir auch mit unserem Engagement im Gesundheitswesen treu. Wir sehen viele ungenutzte Chancen, das Schweizer Gesundheitswesen in Schlüsselbereichen zu stärken, weiterzuentwickeln, für die Zukunft fit zu machen. In diesem Bereich arbeiten wir jeden Tag für eine gute Zukunft des Schweizer Gesundheitswesens. Wir werden weiterhin versuchen, auch in den Themenfeldern, die in diesem Beitrag angesprochen werden, konkrete Lösungen mitzuentwickeln und zu fördern. Erfolgsgeschichten wie auch Herausforderungen auf diesem Weg werden wir selbstverständlich auf unserem Blog mit Ihnen teilen.

Ihr Holger Greif, Philip Sommer, Martin Feuz und David Roman
PwC Schweiz

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Das Gesundheitswesen im Wandel

Neu: Monatlich Beiträge zu Healthcare verfügbar!

Neue Versorgungsmodelle, der anhaltende Trend «ambulant vor stationär», die zunehmende Patientenzentrierung, veränderte Mitarbeiterbedürfnisse, die verstärkte Digitalisierung der verschiedenen Prozesse sowie Aufgabenfelder und nicht zuletzt der anhaltende Kostendruck und Tarifdiskussionen – all dies beschäftigt das Schweizer Gesundheitswesen und wird es in den nächsten Jahren prägen und verändern. Wir, Ihre PwC-Experten für Fragen im Bereich Gesundheitswesen, möchten Ihnen regelmässig in Themenfelder Einblicke geben, welche die Akteure auf dem Markt bewegen, und Sie über die kommenden Trends und Entwicklungen auf dem Laufenden halten. Dazu werden auf diesem Blog neu monatliche Beiträge zum Thema Healthcare aufgeschaltet.

Bleiben Sie am Ball und diskutieren Sie mit über die Zukunft des Schweizer Gesundheitswesens. Wir freuen uns, mit unseren Blogbeiträgen zum Gedankenaustausch anzuregen und Ihre Meinungen aufzunehmen.

In unserem ersten Blogbeitrag beleuchten wir die Veränderungen in der Versorgung, welche wir auch in unserer neuesten Studie «Schweizer Spitäler: So gesund waren die Finanzen 2016», welche im Dezember 2017 erschienen ist, thematisiert haben.

Die Schweizer Spitallandschaft im Umbruch

Der Wandel im Gesundheitswesen akzentuiert sich auf verschiedenen Ebenen: bei Patienten, bei medizinischen Akteuren und bei neuen medizinisch-technischen und pharmakologischen Möglichkeiten. So weisen zum Beispiel Patienten generell eine gesteigerte Anspruchshaltung als Dienstleistungsempfänger gegenüber Leistungserbringern auf, wodurch letztere aufgrund des Fachkräftemangels und des verstärkten finanziellen Drucks einem enormen Spannungsfeld ausgesetzt sind.

Der finanzielle Druck bzw. die nicht ausreichende Profitabilität vieler Schweizer Spitäler führt zunehmend dazu, dass Spitäler einen relativ akuten Bedarf an Ergebnisverbesserung haben und sich so hinsichtlich ihrer Leistungserbringung – sei es prozessual, über Kooperationen oder über das Angebotsportfolio – hinterfragen müssen. Zum einen muss den schlechter werdenden Ergebnissen entgegengewirkt werden, zum anderen sollen aber auch die steigenden Ansprüche der Patienten befriedigt werden. Aktuelle Entwicklungen zeigen, dass diesem Spannungsfeld mit neuen Versorgungsmodellen wie Walk-in-Kliniken oder Retailkliniken begegnet werden kann, welche sich vermehrt an den Bedürfnissen der Patienten ausrichten (in den genannten Beispielen durch Nähe und schnelle Behandlungen ausserhalb einer hoch installierten Spitalinfrastruktur) und somit gleichzeitig eine effizientere Nutzung teurer (Spital-)Infrastruktur erlauben.

Diese Entwicklung unterstützt schon jetzt den Trend aus Gesamtversorgungssicht des Spitalmarkts, welcher sich unserer Einschätzung nach immer stärker in ein «Hub and Spoke»-Modell entwickeln wird. In diesem stellen Zentrumsspitäler die hoch spezialisierte Versorgung sicher, und regionale Gesundheitszentren, Walk-in-Kliniken und Retailkliniken bieten aufeinander abgestimmte und versorgungsstufengerecht abgestufte Angebote an. Ein solches «Hub and Spoke»-Modell kann als Versorgungsnetzwerk einer Gesundheitsregion zum einen eine höhere Prozesseffizienz und somit höhere Patientenorientierung in der Behandlungsqualität erreichen, zum anderen durch Reduktion nicht benötigter Infrastruktur auch eine zwingend notwendige Kostensenkung im Gesundheitswesen erzielen. Lesen Sie mehr dazu in unserer Spitalstudie ab S. 36 (www.pwc.ch/spitalstudie).

Optimale Patientenbetreuung dank neuer Rollenbilder

Mit den erwarteten strukturellen Veränderungen des Gesundheitswesens verändert sich auch zunehmend die Leistungserstellung im Spital. So etablieren sich neue Rollenbilder und digitale Technologien im Gesundheitswesen, die somit sowohl den Alltag von Patienten als auch von Leistungserbringern verändern.

In unserer Studie haben wir ein besonderes Augenmerk auf die Entwicklung der Pflegeberufe gelegt. Es zeigt sich, dass sich innerhalb der Pflege spezialisierte Rollenprofile herausbilden, welche die Aufgabenverteilung bei der Leistungserstellung im Spital verschieben. So können sogenannte Advanced Nurse Practitioners (ANPs) durch ihre weiterführende Bildung vermehrt auch koordinierende Aufgaben in der Versorgung der Patienten wahrnehmen. Im Gegensatz dazu übernehmen sogenannte Physician Assistants (PAs) klar delegierte Aufgaben, auf welche sie spezialisiert sind. Auch im ambulanten Bereich entwickeln sich diese Rollenbilder rasant, sodass ANPs oder PAs vermehrt Aufgaben übernehmen können, welche früher direkt durch die Ärzte durchgeführt wurden.

Wir haben in unserer Studie diese neuen Rollenmodelle im Detail beschrieben. Zudem können Sie in unseren Interviews mit Frau Prof. Dr. Rebecca Spirig, Direktorin Pflege und MTTB des USZ, sowie Frau Isabelle Lehn, Leiterin Pflege CHUV, den Einfluss dieser Entwicklungen auf die Weiterbildung in den Pflegeberufen nachlesen. Beide gehen dabei auch auf die Implikationen auf die Organisation der Spitäler und die veränderten Ansprüche der nachkommenden Generationen an das Gesundheitswesen als Arbeitgeber ein.

In jedem Fall kann festgehalten werden, dass Leistungserbringer im Gesundheitswesen agil und offen für Neues bleiben sollten, um nachhaltig erfolgreich zu sein. Zentrale Veränderungen wie neuartige Organisationsstrukturen, gestiegene Patientenerwartungen und neue Berufsbilder in der medizinischen Versorgungslandschaft der Schweiz werden sich laufend und immer schneller weiterentwickeln. Um in diesem dynamischen Umfeld wettbewerbsfähig zu bleiben und ökonomische Anreize optimal zu nutzen, sollten sich die Leistungserbringer verändern und teilweise neu erfinden.

Ausblick: Ambitionen der Healthcare-Beiträge

Wie eingangs erwähnt, wollen wir mit unseren Healthcare-Beiträgen die neuesten Trends und Entwicklungen im Schweizer Gesundheitswesen beleuchten und diskutieren. Es erwartet Sie also ein bunter Mix aus Themen, zum Beispiel Überlegungen über innovative Finanzierungskonzepte, digitale Entwicklungen im Bereich der Prozessorganisation oder neue Behandlungspfade aufgrund sich verändernder Patientenbedürfnisse. Selbstverständlich werden wir dabei auch tagesaktuelle Themen aufnehmen. Besonders gerne greifen wir dabei Ihre Anregungen und Themenwünsche auf. Sie sind herzlich eingeladen, mit uns zu diskutieren und uns mitzuteilen, auf welche Themen wir näher eingehen sollen. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen.

Im Namen des Healthcare-Teams von PwC

Ihr Paul Sailer

PS: Der nächste Healthcare-Blogbeitrag erscheint voraussichtlich Ende Januar. Möchten Sie per E-Mail darüber informiert werden? Dann hinterlassen Sie uns bitte hier Ihre Kontaktdaten.

ITworks:CARE – eine Erfolgsgeschichte wird zehn Jahre jung

Wie die Administration in sozialen Institutionen revolutioniert wurde

Vor einem Jahrzehnt haben wir mit ITworks:CARE die Administration in sozialen Institutionen revolutioniert. Was als Einzelprojekt begann, hat sich zu einer Abacus-Speziallösung für Heime und andere Institutionen im Sozialwesen entwickelt.

Soziale Institutionen widmen sich vor allem ihren Klienten: Altersheime sollen ein würdevolles Altwerden ermöglichen, Behindertenheime eine sinnstiftende Integration von Menschen mit Behinderungen in unsere Gesellschaft bieten oder Sonderschulheime Schüler individuell fördern. Die Administration spielt dabei eine Nebenrolle – obwohl die Finanzierung der Angebote oft erst mit deren Hilfe möglich wird.

ERP-Lösung für den Sozialbereich
Darum haben wir ITworks:CARE für eine effiziente Verwaltung für den Sozialbereich entwickelt. Diese Abacus-basierte Softwarelösung wickelt Prozesse im Rechnungswesen, in der Personaladministration, in der Lohnbuchhaltung und in der Klientenadministration ab und erledigt andere Aufgaben der Auftragsbearbeitung oder Spendenverwaltung. Heute setzen rund 40 soziale Institutionen ITworks:CARE ein, Tendenz steigend. Dafür sprechen viele Gründe: Zum Beispiel halten wir ein erfahrenes Spezialistenteam mit Branchenexperten, IT-Spezialisten und Profis im Rechnungswesen für die Branche bereit. So profitieren Kunden von einem vernetzten Know-how in Informatik, Abacus-Software und übrigen Fachgebieten.

Stets auf dem neuesten Stand
ITworks:CARE ist aus unserem Dialog mit den Kunden hervorgegangen. Ebenfalls massgeblich dazu beigetragen hat die Technologiebasis der Abacus Business Software. Damit lässt sich die Software auf individuelle Bedürfnisse konfigurieren – beispielsweise für die Rechnungsstellung an Behörden oder Krankenkassen. Durch die Vernetzung mit Institutionen der gesamten Deutschschweiz können wir solche Änderungen bei mehreren Kunden gleichzeitig und zeitnah umsetzen.

Nagelprobe bestanden – bis heute
Die Erfolgsgeschichte von ITworks:CARE begann vor rund zehn Jahren mit dem Eingang des Pflichtenhefts der Stiftung Rodtegg bei PwC. Unsere Herausforderung bestand darin, die Branchenlösung in die bestehenden Strukturen zu integrieren. Nach nur wenigen Monaten konnte Rodtegg mit ITworks:CARE fakturieren.

Die Flexibilität von ITworks:CARE wurde ein erstes Mal 2008 durch die Einführung des Neuen Finanzausgleichs (NFA) auf die Probe gestellt. Der NFA verschob die Finanzierung vom Bund auf die Kantone und vollzog den Wechsel von der Restdefizitgarantie zu Leistungsverträgen mit Pauschalen. Zudem stieg die politische Forderung nach mehr Steuerung und Transparenz. Wir haben die Software entsprechend angepasst, so dass sich die Prinzipien für Abrechnung, Management und Prozesse allgemein anwenden liessen. Vor diesem Hintergrund konnten wir im September 2008 mit der Stiftung für Schwerbehinderte Luzern (SSBL) einen weiteren Kunden gewinnen. Im September 2009 gesellte sich die Stiftung Contenti in Luzern zu unserem Kundenportfolio. 2010 gewannen wir mit dem Familien Support Bern West ein erstes Schulheim. Mit der Auftragserteilung der im aargauischen Strengelbach domizilierten Stiftung azb und des Regionalen Pflegezentrums in Baden setzte im gleichen Jahr nicht nur die erste Aargauer Institution, sondern auch das erste Alters- und Pflegeheim auf unsere Lösung.

Mehrwert aus einer Hand
ITworks:CARE gründet auf einer partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen uns als Vertriebspartner, Abacus Research, Behörden und unseren Kunden. Die Kombination aus Informatik, Rechnungswesen, Personal- und Steuerberatung bietet diesen einen entscheidenden Mehrwert: Von nur einem Ansprechpartner erhalten sie einen breiten Fächer von Leistungen.

Zukunft gemeinsam meistern
Die ersten Kunden von ITworks:CARE setzen die Software noch immer ein. Heute werden monatlich über 5’000 Fakturen mit ITworks:CARE für Garanten, und Klienten aufbereitet. Und die soziale Einrichtungen erstellen mehr als 7’300 Lohnabrechnungen monatlich mit ITworks:CARE.

Dazu haben wir die Konfigurationen stetig weiterentwickelt und weitere Abacus-Applikationen, Apps, Schnittstellen sowie moderne Technologien eingeführt. Mittlerweile arbeiten unsere Kunden auf den modernen Abacus-Versionen 2016 oder 2017. Ziel aller beteiligten Partner ist es, einen Standard zu wahren, der sich trotz flexibler Kundenbedürfnisse rasch und einfach implementieren lässt. Jeder zukünftige Anwender soll von den gemeinsam erarbeiteten Vorteilen profitieren.

Kontakt:

Brigitte Zulauf
TLS Partner
brigitte.zulauf@ch.pwc.com
+41 58 792 47 50

Danke, liebe Schweiz, für Ihre Visionen!

Am 21. November 2017 ging der Schweizer Digitaltag in Zürich, Genf, Lugano und Chur über die Bühne – und wir waren in der Themenwelt Gesundheit live dabei. Unser öffentliches Brainstorming wurde zum Riesenerfolg und machte deutlich: Die Schweiz ist punkto digitaler Gesundheit geradezu visionär!

Am Digitaltag konnte die Schweizer Bevölkerung erleben, was die Digitalisierung für unser Land und Leben bedeutet. Wir von PwC Schweiz führten in der Themenwelt Gesundheit das erste schweizweite Brainstorming durch – und wurden von der Ideenlust unserer Besucher überrascht. Ausserdem präsentierten wir unsere digitalen Lösungen für Patienten, Ärzte, Spitäler und Krankenkassen und richteten einen Virtual Reality Corner ein.

Das Thema digitale Gesundheit trifft den Nerv der Zeit. Das zeigte die rekordverdächtige Besucherzahl an unserem Stand am Zürcher Hauptbahnhof. Geladene Gäste und interessierte Passanten pinnten zahllose Ideen, Wünsche und Ängste an unsere Brainstormingwand. Gemeinsam mit unseren Digitalexperten dachten sie höchst engagiert über Patientendaten, Wartezeiten, Gesundheitskosten und Kommunikationswege nach.

Sogar Bundesrätin Doris Leuthard beehrte uns mit ihrem Besuch und brachte ihre Ideen ein. Die Diskussionssendung «Club» von Schweizer Radio und Fernsehen SRF wollte mehr über den gläsernen Patienten wissen. Dr. Christian B. Westermann, Partner bei PwC Schweiz und Leader Data & Analytics, gab fachmännisch Auskunft. Und mit unserer Virtual-Reality-Brille konnten wir Jung und Alt für das Innenleben des menschlichen Körpers begeistern.

Wir danken allen, die uns besucht und zum durchschlagenden Erfolg des Digitaltags beigetragen haben. Wer die tollsten Momente Revue passieren lassen möchte, klickt am besten hier weiter.

Kontakt

Holger Greif
Partner & Head Digital
PwC Schweiz
+41 58 792 1386
holger.greif@ch.pwc.com

Gesundheit 4.0 – Ihre Visionen sind gefragt!

E-Patientenakten, mobile Medikamente, Softwareimplantate – wie sieht die Gesundheit 4.0 aus? Darüber möchten wir mit Ihnen am 21. November 2017 am Digitaltag 2017 debattieren – oder schon jetzt beim grössten Online-Brainstorming der Schweiz.

An diesem einzigartigen Event heben mehr als 80 renommierte Unternehmen und Institutionen an diversen Orten in der Schweiz die Grenzen zwischen digital und analog auf. Wir von PwC Schweiz präsentieren am Zürcher Hauptbahnhof in der Themenwelt «Gesundheit» unsere digitalen Lösungen für Patienten, Ärzte, Spitäler und Krankenkassen. Im Virtual Reality Corner lassen wir Sie den menschlichen Körper von innen erleben. Besonders zu empfehlen ist zudem der Stammtisch um 14.00 Uhr im Restaurant Imagine. Hier geben wir gemeinsam mit der Stiftung SPO Patientenschutz, der Universität Genf und der Migros Antworten auf die Frage «Gesünder dank digitaler Persönlichkeitsdaten?».

Übrigens hat der Digitaltag bei uns bereits begonnen. Mit dem schweizweit grössten öffentlichen Online-Brainstorming denken wir über das Gesundheitswesen von morgen nach. Dabei erfahren Sie, wie sich Ideen und Bedürfnisse in digitale Aktivitäten übersetzen lassen.

Besuchen Sie uns am 21. November 2017 im Zürcher Hauptbahnhof. Oder noch besser jetzt gleich auf Facebook.

 

Mitdenken erwünscht!

Kontakt

Holger Greif
Partner & Head Digital
PwC Schweiz
+41 58 792 1386
holger.greif@ch.pwc.com

Sinkende Altersleistungen – „ Contribution Matching“ als Ausweg?

Tiefe oder sogar negative Zinssätze und unsichere Wachstumsaussichten werden in der Schweiz zur neuen Normalität. Dies hat finanzielle Auswirkungen auf die Vorsorgeeinrichtungen – Druck auf den Deckungsgrad, Schwierigkeiten bei der Auswahl an geeigneten Investitionsmöglichkeiten und Fokus auf Kostentransparenz. Dieses Umfeld birgt auch Herausforderungen für die Versicherten und – als Konsequenz – deren Arbeitgeber. Die Höhe der erwarteten Altersleistungen ist gesunken. Was bedeutet das für Arbeitnehmer und Arbeitgeber?

Vor 10 Jahren konnte eine versicherte Person auf dem investierten Alterskapital höhere Erträge erwarten als heute. Im Jahr 2007 lag der für das BVG-Obligatorium festgelegte Mindestzins bei 2.50%, heute ist er bei 1.0%. Im selben Zeitraum sind die Kapitalmarktzinsen von zehnjährigen Bundesobligationen sogar von 2.6% auf -0.1% gefallen. Dies beeinflusst nicht nur die erwarteten Erträge auf den Sparkapitalien, sondern auch die Kosten für ein lebenslänglich gleichbleibendes Einkommen nach der Pensionierung. Die Lebenserwartung für Pensionäre ist im entsprechenden Zeitraum um ca. 1 Jahr für Frauen und ca. 2 Jahre für Männer gestiegen, was ebenfalls finanziert sein muss.

All diese Faktoren hatten einen grossen Einfluss auf die Altersleistungen. Basierend auf unseren Berechnungen konnte eine 40-jährige Person im Jahr 2007 mit einem Sparkapital von CHF 7‘100 eine jährliche Rente von CHF 1‘000 erwarten. Heute müsste eine 40-jährige Person für dieselbe Rente CHF 14‘700 angespart haben – mehr als eine Verdoppelung der Pensionierungskosten innerhalb von 10 Jahren. Die Inflationserwartungen sind im gleichen Zeitraum zwar gesunken; bereinigt um diesen Faktor sind die Pensionierungskosten aber immer noch höher.

Was können Vorsorgeeinrichtungen tun?

Vorsorgeeinrichtungen verfolgen nach unseren Erfahrungen die Absicht, das bisherige Leistungsniveau zu erhalten und gleichzeitig die eingegangenen Rentenversprechen zu finanzieren. Aber Vorsorgeeinrichtungen befinden sich in einer Art Nullsummen-Spiel – ohne zusätzliche Finanzierung werden die Arbeitnehmer zwangsweise durchschnittlich tiefere Leistungen erhalten, wenn die Ergebnisse nicht den Erwartungen entsprechen. Fundierte Analysen und Hochrechnungen der zu erwartenden Altersleistungen kombiniert mit einer verständlichen Kommunikation könnte das Beste sein, was Vorsorgeeinrichtungen in dieser Situation machen können. Andere Massnahmen fallen auf die Arbeitnehmer und Arbeitgeber in der Rolle als Leistungsempfänger resp. (indirekter) Kostenträger der Altersleistungen zurück.

Was bedeutet dies für die Arbeitnehmer und die Arbeitgeber?

Höhere Erträge erzielen? In herkömmlichen Schweizer Vorsorgeplänen nach dem Kollektivitätsprinzip teilen Arbeitnehmer die Erträge nach Höhe ihres Sparkapitals untereinander auf. Dies beschränkt die Möglichkeit, höhere Risiken mit potenziell höheren Renditeerwartungen einzugehen. Lediglich für höhere Einkommen ist es möglich, innerhalb eines Vorsorgeplanes nach Art. 1e BVV2 individuelle Strategien zu wählen. Diese Pläne können für die Suche nach höheren Renditen genutzt werden, sind aber möglicherweise nicht für alle geeignet.

Höheres Rentenalter? Wenn das Beitragsniveau stabil bleibt und trotzdem die gleiche Altersleistung resultieren soll, müssen Arbeitnehmer später in Rente gehen. In gewisser Weise ist dies nachvollziehbar; steigt die Lebenserwartung ohne Anpassung des Rentenalters, erhöht sich der Anteil unseres Lebens als Rentenbezüger. Arbeitgeber müssen sich möglicherweise auf Auswirkungen vorbereiten, die der Alterseffekt auf ihr Unternehmen haben kann – nicht nur in Bezug auf Rekrutierung und Bindung der Mitarbeitenden, sondern auch auf ihre Unternehmensstrategie und Absatzmärkte.

Höhere Arbeitgeberbeiträge? Als eine mögliche Antwort könnten die Arbeitgeber höhere Beiträge leisten. Jedoch sehen sich diese selber ökonomischen Herausforderungen mit grösser werdender Konkurrenz und höherem Erfolgsdruck gegenübergestellt. Für die meisten Unternehmen sind höhere Kosten oder die Investitionen von zusätzlichen Geldmitteln nicht verträglich.

Höhere Arbeitnehmerbeiträge? Eine andere Möglichkeit besteht darin, den Versicherten das Bewusstsein zu stärken, welche Optionen ihnen zur Verfügung stehen. Zusätzliche freiwillige Arbeitnehmerbeiträge (Einkäufe) sind in der Regel steuerlich abzugsfähig. Jedoch zeigen Arbeitnehmer zum Teil zu wenig Vertrauen in ihren Vorsorgeplan und sind nicht bereit, eigene Mittel bis zur Pensionierung nicht mehr zur Verfügung zu haben.

Wie können Unternehmen weitere Anreize schaffen, um Arbeitnehmer zu mehr Beiträgen zu bewegen? Ein Blick ins Ausland könnte helfen.

Könnte „Matching“ ein Teil der Lösung sein?

In den USA wie auch in Grossbritannien ist das sogenannte „Contribution Matching“ weit verbreitet. Dabei werden Beiträge der Arbeitnehmer durch Beiträge des Arbeitgebers ergänzt. Dies kann im Verhältnis 1:1 geschehen – z.B. wenn der Arbeitnehmer 2% des Salärs einzahlt, leistet der Arbeitgeber ebenfalls 2% – oder in jedem anderen Verhältnis wie z.B. 2:1 oder 1:2.

Matching weist zwei grosse Vorteile auf: (1) Für Arbeitnehmer wird ein Anreiz geschaffen, höhere Beiträge zu leisten und (2) die Ausgaben für den Arbeitgeber fallen dort an, wo sie für den Arbeitnehmer am meisten Wert generieren. Einer unserer Kunden hinterfragte das übliche Schweizer Modell, in welchem der Arbeitgeber den gleichen Prozentsatz für alle Arbeitnehmer zu zahlen hat, die Arbeitnehmer aber ihr Beitragslevel wählen können: „Warum können Arbeitnehmer weniger einzahlen, aber ich kann es ihnen nicht gleich tun?“ Eine durchaus nachvollziehbare Frage, welcher durch Matching entgegnet werden kann.

Die Problematik liegt in der Schweizer Gesetzgebung, welche die Anwendungsmöglichkeiten des Matching innerhalb eines regulären Vorsorgeplans einschränkt. Konkret muss innerhalb eines Kollektivs von Arbeitnehmern definiert durch objektive Kriterien (z.B. Alter, Dienstgrad etc.) der gleiche Arbeitgeberbeitrag gelten. Ein „Matching“ ist aber über Einkäufe in die Sparkapitalien umsetzbar. Mit dem richtigen Plandesign ist es also möglich, Matching in einem Schweizer Plan zu implementieren.

Dies wird aber nicht in jeder Situation möglich sein, da Einkäufe gewissen Limiten und Restriktionen unterliegen. Die technische Verwaltung kann ebenfalls komplexer werden. Aber in schwierigen Zeiten braucht es für die Altersleistungen möglicherweise neue Lösungsansätze.

Kontakt

Richard Köppel
Pensionskassen-Experte SKPE, People and Organisation
Tel. +41 58 792 11 72
richard.koeppel@ch.pwc.com
Adrian Jones
Director, People and Organisation
Tel. +41 58 792 40 13
adrian.jones@ch.pwc.com

 

Zero-Night-DRG – Ein Diskussionsvorschlag zur Stärkung der Ambulantisierung im Spital

Die Ambulantisierung der Medizin birgt grosse Spar- und Qualitätspotenziale für das Schweizer Gesundheitswesen. Gegenläufige Anreizstrukturen verlangsamen jedoch diesen Trend. Bereits in der Studie «Ambulant vor stationär. Oder wie sich eine Milliarde Franken jährlich einsparen lassen» von 2016 haben wir diverse Lösungsansätze vorgeschlagen, darunter auch die Empfehlung, spitalambulante Pauschalen (sogenannte Zero-Night-DRG) einzuführen. Angesichts des grossen öffentlichen Interesses an einem solchen Ansatz und entsprechender Initiativen von GDK und H+ haben wir den Lösungsansatz von Zero-Night-DRG im Folgenden weiter konkretisiert.

Die Kernaussagen aus dem Diskussionsvorschlag:

    • Die Ambulantisierung wird durch Fehlanreize in der Finanzierung verlangsamt.
    • Spitalambulante Pauschalen werden von verschiedenen Anspruchsgruppen, inkl. GDK und H+, als eine Lösungsoption angesehen.
    • Der Lösungsvorschlag Zero-Night-DRG könnte als Massnahme die Ambulantisierung im spitalambulanten Bereich beschleunigen und entsprechenden Betriebsmodellen von Spitälern zum Durchbruch verhelfen.
    • Ein konkreterer Vorschlag zu Struktur, Abgrenzung, Tariforganisation etc. einer solchen Zero-Night-DRG ist als Diskussionsanstoss aufgeführt. Dieser wäre mit den Tarifpartnern weiter zu konkretisieren.

Mehr erfahren

Gerne stehen wir für weiterführende Diskussionen zur Verfügung.

Kontakt

Philip Sommer
Director, Head Advisory Healthcare
Linkedin
philip.sommer@ch.pwc.com

Cyber Angriffe in Spitälern rechtzeitig erkennen und wirksam bekämpfen.

Die Bedrohungslage ist real.

Die European Union Agency for Network and Information Security (ENISA) ist ein Netzwerk von Security Experten, das öffentliche und private Organisationen der EU Staaten unterstützt IT Infrastruktur und Daten angemessen zu schützen. Ihre Empfehlungen und Vorgaben sind durchaus auch für die Schweiz anwendbar.

ENSIA hat vor kurzem eine Studie veröffentlicht, in der das Thema Transformation vom traditionellen zum “Smart Hospital” mit Vertretern aus Spitäler, Industrie und den Regulierungsbehörden beleuchtet wird. Ein Spital wird dadurch „Smart“, dass Geräte für das Gesundheitswesen am Datennetzwerk angeschlossen werden und im Spitalalltag integriert werden (Internet of Things – IoT)

Die Digitalisierung soll Nutzen schaffen so dass Gesundheitsleistungen verbessert und effizienter gestaltet werden. Gleichzeitig nimmt man aber auch Bedrohungen in Kauf. So nimmt die Abhängigkeit von IT zu. In der Folge müssen die neuen Risiken und Angriffsmöglichkeiten erkannt und im Auge behalten werden.

Zielsetzung und Vorgehensweise

Die Studie analysiert anhand verschiedener Spitäler die aktuelle Bedrohungslage und die Verletzlichkeit hervorgerufen durch die digitale Transformation und die Nutzung von IoT Geräten im Spital. Die Studie gibt dabei konkrete Hilfeleistung welche technischen und organisatorischen Massnahmen umgesetzt werden sollten, um die neuen Cyber Risiken auf ein akzeptables Mass zu reduzieren.

Um die wesentlichen Aspekte genügend abzudecken und eine praktikable Vorgehensweise zu erarbeiten, wurden über 30 Sicherheitsexperten und Führungspersonen aus Spitäler, der Gesundheitsindustrie und den Regulierungsbehörden für Datenschutz involviert. Die Studie kommt zum Schluss, dass ein Spital in neuen unterschiedlichen Bereichen Massnahmen ergreifen muss, damit es bereit ist für IoT Geräte und die digitale Transformation.

Wesentliche Erkenntnisse der Studie

 Die Untersuchung von ENISA hat zu den folgenden Erkenntnissen geführt:

  1. Die beiden grössten Bedrohungen für das Smart Hospital sind: menschliche Fehler (Nummer 1) und Missbrauch von IT (Nummer 2). Diese beiden Bedrohungen führen auch zu den grössten Schäden in Spitälern (77% Missbrauch der IT und 70% menschliche Fehler)
  2. Die Befragten identifizierten das Klinik Informations-System (KIS) sowie die am Netzwerk angeschlossenen Zuliefersysteme als die kritischsten Systeme in einem Smart Hospital (Siehe dazu Grafik 1)
  3. Die Befragten gaben an, dass von den heute umgesetzten Schutzmassnahmen nur wenige wirksam sind und ein Schwerpunkt auf Technologie gelegt wird. Organisatorische Massnahmen wie Risiko Management und Governance werden also noch vernachlässigt. (Siehe dazu Grafik 2).

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Schlussfolgerung der ENISA Studie

Die Spitäler sind noch nicht bereit für die digitale Transformation und die IoT Devices weil:

  • Die Spitäler haben die IT Assets, die gebraucht und am Netzwerk angeschlossen sind nicht systematisch inventarisiert. Die Studie bietet eine Anleitung welche Kategorien von IT Assets inventarisiert und verwaltet werden sollten
  • Bedrohungen und Risiken werden nicht systematisch erhoben und gemanagt. Die Studie bietet auch hier eine Wegleitung, welche Kategorien von Bedrohungen betrachtet werden sollen.
  • Industrie Standards für IT Security und Datenschutz (good practice) werden nicht angewendet, die Abweichungen dazu nicht systematisch erhoben und die Lücken nicht innert nützlicher Zeit geschlossen.

Ist Ihre Organisation für einen Cybervorfall gerüstet?

Die Frage ist heute also nicht mehr, ob ein Spital Ziel eines Cyberangriffes wird, sondern nur noch wann. Umfassende IT Security beinhaltet technische und organisatorische Massnahmen. Cyber Angriffe können nicht verhindert werden und sollten nicht ignoriert werden. Es braucht dazu die richtige Technologie, die richtigen Prozesse und Personalressourcen um Daten und Infrastruktur zu schützen, Angriffe zu erkennen und wirksam abzuwehren.

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PwC hat eine speziell auf das Gesundheitswesen ausgerichtete Analyse entwickelt, um GL und VR in Spitälern die benötigte Klarheit darüber zu geben, ob ihre Organisation bereit ist für die Digitalisierung, Datenschutzanforderungen erfüllt und vorbereitet ist, Cybervorfälle zu erkennen und zu beurteilen sowie diese effizient und effektiv zu bewältigen.

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Schweizer Spitäler: So gesund waren die Finanzen 2015

Die Dynamik im Schweizer Spitalwesen nimmt weiter zu. Neue Betriebsmodelle werden etabliert, Strukturen konsolidiert, Angebote neu ausgerichtet und Prozesse optimiert. Ein wesentlicher Treiber dahinter sind die Vorgaben zur Spitalfinanzierung, die einen regulierten Wettbewerb anstreben und zunehmend Wirkung zeigen.

Die vorliegende Studie ist die fünfte seit 2011. Damit zeigen wir Ihnen auf, wie gesund die Finanzkennzahlen der Schweizer Spitäler und Psychiatrien im Jahr 2015 waren und welche Massnahmen Verbesserungspotenzial versprechen.

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Schweizer Spitaeler_So gesund waren die Finanzen 2015

Mehr über unsere aktuelle Studie erfahren Sie hier.

Das KIS der Zukunft

Mobile Dienste wie Apps für Smartphones sowie die wachsende Vernetzung der Systeme verändern den Gesundheitsmarkt grundlegend. Bereits die Hälfte aller Patienten glaubt daran, dass Mobile Health, kurz mHealth, das Gesundheitssystem verbessern wird. Ärzte, Krankenkassen und die Pharmaindustrie sehen ebenfalls enormes Potenzial in den entsprechender Gesundheitsdienstleistungen, erwarten jedoch, dass aufgrund von Sicherheitsüberlegungen und Bedenken bezüglich Datenschutz die jeweiligen Innovationen noch etwas auf sich warten lassen. Mobile Gesundheitsdienstleistungen sind mehr als nur eine technische Spielerei: Sie ermöglichen es, künftigen Versorgungsengpässen aufgrund des demografischen Wandels vorzubeugen. Im Jahr 2025 werden 30% der Europäer 65 Jahre oder älter sein. Die Zahl chronisch Kranker wird sich in den kommenden 20 Jahren voraussichtlich verdoppeln. Auf diese Herausforderungen muss der Gesundheitsmarkt reagieren.

Hier geht’s zum Bericht.